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Du siehst die Welt nicht so, wie sie ist. Du siehst die Welt so, wie du bist.

Anthony Paul Moo-Young, Advaita-Lehrer

Dass der Mensch ein Herdentier oder Gemeinschaftswesen ist, ist den meisten von uns bekannt. Dafür gibt es viele Gründe. Einer davon ist, dass wir uns via Lebensweisen und Feedbacks von unserem sozialen Umfeld reflektieren und weiterentwickeln.

Leben wir allein, sind einsam und vermeiden gar sozialen Austausch, können wir in einer Projektion landen und Dinge wahrnehmen, die so nicht wahr sind.

Gefahr von Projektionen durch das Johari-Fenster entschärfen

Projektionen sind für Beziehungen eine Herausforderung und können zu schwierigen Differenzen und Spannungen führen. Projektionen können allen Menschen passieren.

Hilfreich und in meinen Augen sehr spannend ist das sogenannte Johari-Fenster, das in vier Felder aufgeteilt ist. Entwickelt wurde es 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harrington Ingham.

Ziel dieses Fensters ist das Aufzeigen bewusster und unbewusster Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale zwischen einem selbst und anderen Menschen. Es kann uns bei der Suche nach blinden Flecken in unserem Selbstbild unterstützen.

CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons 

  • Feld oben links zeigt das, was man von uns sieht.
  • Feld oben rechts zeigt das, was andere an uns sehen und wir nicht.
  • Feld unten links zeigt das, was wir von uns wissen – und weitersagen oder auch nicht.
  • Feld unten rechts zeigt das, was für alle unbekannt ist. Es wird nur durch Selbstreflexion ersichtlich.

Blinde Flecken aufdecken

Wir alle haben unsere blinden Flecken und sogar ein unbekanntes Feld. Einige Möglichkeiten, diese mehr und mehr aufzudecken, sind:

  • der offene Austausch mit anderen Menschen,
  • die eigenen Werte erkennen und leben,
  • den eigenen Lebenssinn erkennen oder
  • die Orientierung an einem Persönlichkeitsmodell wie dem Enneagramm.
  • etc.

Das ist ein anhaltender Prozess, der einen liebevollen Umgang mit uns selbst voraussetzt und uns zu mehr Lebensqualität und weniger Missverständnissen verhilft.

Schrittweise.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 13.6.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Von der Macht der Einbildung

Coachingimpuls: Von der Macht der Einbildung

«Wir leiden häufiger unter der Einbildung als unter der Wirklichkeit.» Einbildung hat eine zerstörerische Kraft, bietet allerdings auch viele Chancen für eine positive Lebensgestaltung. Wenn sie erkannt und gesehen wird. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Blinde Flecken

Blinde Flecken: Warum der Löwe selten spannend ist.

«Jeder Tourist möchte die «Big 5» oder zumindest einen Löwen sehen.» Blinde Flecken verhindern Lebensqualität. Wenn sie erkannt und gesehen werden. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Autofokus

Sichweisen ändern: Blickrichtung ändern, neue Motive entdecken, Wege andersrum gehen

«Wer gesammelt bis in die Tiefe geht, der sieht auch die kleinen Dinge in grossen Zusammenhängen.» Unser «Autofokus» verhindert oft unsere Sicht auf weitere wertvolle Dinge in unserem Leben. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Was, wenn ich nicht so bin, wie ich gerne wäre?

Podcasts zum Thema Idealvorstellungen, Eigensicht von ERF-Medien.ch

In Vielem sind wir nicht so, wie wir gerne wären. Die Vorstellung von uns selbst ist eine andere als das, was wir jeden Tag mit uns erleben. «Wenn ich nur in meinen Idealvorstellungen lebe, verpasse ich, wer ich wirklich bin.» Podcast auf ERF-Medien.ch.

Empathie statt Autopilot

Coachingimpuls: Empathie statt Autopilot

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich zu Menschen macht.» Offenheit und Mitgefühl sind wichtig, damit wir uns weiterentwickeln und in Konflikten richtig reagieren können.

Es gibt für alle Herausforderungen einen nächsten Schritt.

Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer

Ich gehöre zu den chronischen Optimisten. Das heisst … wohl eher gehörte. Früher sah ich in jeder Herausforderung Potenzial für neue Möglichkeiten. «Geht nicht gibts nicht!», «Es gibt für alles eine Lösung!» so zwei meiner unreflektierten Sichtweisen, die sich, vor allem für mich, gut anfühlten.

So sieht man das, wenn man dazu neigt, alles ins Positive zu drehen. Grundsätzlich ist das eine grosse Chance mit viel positiver Energie, die die Resilienz fördert.

Doch lässt sich alles übertreiben. Und so gab es für mich fast keine Stopp-Schilder oder Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Zugang zu mir selbst

In der Folge habe ich den Zugang zu mir selbst, zu meinen Gefühlen und auch zu meinen Mitmenschen verloren.

Erst als ich mich intensiv mit meiner Persönlichkeit und meinen Denk- und Handlungsweisen auseinandergesetzt habe, hat sich mir mehr Tiefe geöffnet. «Ich habe keine Probleme» war einer meiner vielen Sätze, und das mag damals – wohl dank meiner Oberflächlichkeit – durchaus so gewesen sein. Für mich. Für mein soziales Umfeld allerdings nicht immer.

Wenn wir uns reflektieren und uns auch mit den Gefühlen und Meinungen von anderen auseinandersetzen, entdecken wir unsere blinden Flecken.

Echtes Leben vollzieht sich nicht in Höchstgeschwindigkeit oder an der Oberfläche.

Die Tiefe des Lebens findet sich in der Langsamkeit

Und so wurde ich langsamer. Meine Messlatte für Leistung ist nicht mehr die Quantität, sondern die Qualität. Überraschender Weise habe ich nicht den Eindruck, dass ich weniger leiste, sondern viel mehr das Gefühl, zu leben. Mich und andere wirklich wahrzunehmen.

Es gibt für mich auch nicht mehr «für alle Probleme eine Lösung». Aber immer einen nächsten Schritt. Das fühlt sich entspannter an. Machbarer. Und vor allem respektiert es menschliche Grenzen.

Meine eigenen und die meiner Mitmenschen.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch – 26.5.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Sich Lebensqualität erlauben

Coachingimpuls, Thema Lebensqualität. Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.

Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.» Über Selbstsabotage im Kopf und warum Umdenken lohnend sein kann. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Lebensbalance

Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss es vorwärts fahren.

«Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht zu halten.» Leben beinhaltet den Auftrag, sich weiterzuentwickeln, sich auf Neues einzulassen und Bestehendes zu bewahren. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Sichtbar werden

Coachingimpuls: Sichtbar und spürbarer werden

«Wenn du wartest, werden die Leute deine Kamera vergessen und die Seele wird sichtbar.» Sind wir sichtbar, wenn wir irgendwo dabei sind? Sich öffnen und zeigen hat viel Verbindendes. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Aus ihrer Panik entstand Ermutigung – Lisa Näf

Aus ihrer Panik entstand Ermutigung – Lisa Näf - Podcast auf ERF-Medien.ch

Lisa Näf musste mit ihrer Panik und Angst ins Gespräch kommen. Podcast hören auf ERF-Medien.ch (christliches Medienwerk).

Wenn das Leben antwortet ...

Coachingimpuls zum Thema «Wenn das Leben antwortet ...»

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Es gibt Jahre, die Fragen stellen, und es gibt Jahre, die Antworten geben.» Es gibt Fragen, die tragen wir Jahre mit uns herum. Solange, bis wir uns uns selbst stellen und überraschende Antworten erhalten.

Es geht nicht an, Menschen in Ecken zu schieben, in denen sie und ihre Probleme übersehen werden.

Viktor Frankl (1905-1997), österreichischer Neurologe, Psychiater und Gründer der Logotherapie

Mir begegnen immer wieder Menschen, die an Krankheiten leiden, die für andere nicht deutlich sichtbar sind. Die Schwierigkeit liegt oft darin, dass, was wir nicht selbst schon erlebt haben, für uns wie nicht existiert. Und doch decken wir diese Menschen mit zahlreichen Ratschlägen zu.

Das kann für Betroffene sehr schwierig sein, weil, wenn sie gefragt werden, sie nicht die richtigen Worte finden oder sie innerlich zu blockiert sind, um sich zu erklären.

Kommunikative und soziale Hürden bremsen aus.

In der Folge stellt sich für oft wenig Besserung ein. Doch gehört und gesehen zu werden, wäre eine der wichtigsten Voraussetzungen, um sich besser in die Gesellschaft integrieren zu können.

Und so bleibt ihr aufgezwungenes Geheimnis in ihrem kleinen stillen Raum. Für uns erledigt. Nicht zu nahe. Keine Gefahr.

Doch Achtung:

Wir alle haben so einen Raum, in den wir niemanden so schnell hineinlassen. Dort befinden sich vor allem Scham-Themen. «Ich darf nicht so sein, wie ich bin.» «Ich werde nicht respektiert, wenn …» etc.

Jeder Mensch braucht mindestens eine Person, die ihn/sie versteht. Wir brauchen einander nicht alles zu erzählen, doch das Gefühl, angenommen und verstanden zu werden, tut ausnahmslos allen gut.

Wir können einander unterstützen, indem wir uns Zeit nehmen. Uns füreinander interessieren, Fragen stellen, austauschen, ohne dies unbedingt zu kommentieren.

Es geht nicht um die Frage, welche Krankheiten es gibt und welche nicht.

Eine offene Haltung und ehrliches Interesse ermöglichen Persönlichkeitsentwicklung und Wachstum. Menschliche Nähe lässt uns unglaublich wertvolle und unvergessliche Momente erleben.

So ermöglicht Offenheit tiefe und nachhaltige Begegnungen.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch – 16.5.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Offen kommunizieren – learning by doing

Offen Kommunizieren – ein Learning by Doing

Wir alle sind Teil eines sozialen Umfelds. Innerhalb der Familie, am Arbeitsplatz und in unserem Freundes- und Bekanntenkreis. Wir geben und nehmen. Bauen auf und werden aufgebaut. Verletzen und werden verletzt. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Wer seine Grenzen kennt, kann offener auf andere zugehen

Wer seine Grenzen kennt, kann offener auf andere zugehen

Grenzen können etwas Einengendes haben. Grundsätzlich sind sie dazu da, das Mass nicht zu überschreiten. Grenzen kennen und sie einhalten hat sehr viele Vorteile. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Brücken bauen

Coachingimpuls zum Thema zwischenmenschliche Brücken bauen

«Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.» Wie schnell bauen wir Mauern zu unseren Mitmenschen auf. Die Gründe sind vielfältig, wir merken es selbst kaum – und meistens wäre es gar nicht nötig. Zeit, Brücken zu bauen. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

So gelingt eine bessere Kommunikation beim Arzt

«So gelingt eine bessere Kommunikation beim Arzt»

Herausforderung Arztgespräch. Worte können die Heilung fördern oder hemmen. Wie bessere Kommunikation im Studium geübt wird und wo medizinische Laien Hilfe finden. Artikel auf SRF.ch lesen.

Verfälschen und verstärken

Coachingimpuls zum Thema verfälschen und verstärken

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Manche verstärken da ihre Stimme, wo sie ihre Argumente verstärken sollten.» Wie wir in Diskussionen zu uns stehen können, ohne manipulieren zu müssen.

Wenn es um Gefühle geht, gibt es kein «soll». Du fühlst, was du fühlst.

Aus «The Hike» von Lucy Clarke

Wenn ich von Gefühlen rede, meine ich meistens das «Bauchgefühl». Das ist die Körpergegend, wo ich gewisse Signale empfange. Besonders, wenn es um das Thema Gerechtigkeit geht.

Gefühle haben eine eigene Sprache, eigene Signale und sind meistens sehr persönlich. Wir sehen sie nicht. Sie reden aus unserem tiefsten Innern – wenn wir sie lassen.

Dann spüren wir sie und nehmen an ihren Auswirkungen teil.

Gefühle können, sind sie mal in Fahrt, uns überrumpeln und sind genau dann schwer steuerbar. Nicht selten sind wir ihnen ausgeliefert.

«Du fühlst, was du fühlst.»

Gefühle sind subjektive Wahrheit und erlauben doch keine Ausreden.

Wir können sie nicht von uns trennen. Unterdrücken wir sie, werden sie stärker. So lange, bis wir uns auf sie einlassen. Gefühle brauchen Raum und Zeit.

Gefühle prägen uns mehr als wir uns vorstellen können.

Ob wir etwas einfühlsamer mit ihnen umgehen sollten? Unsere manchmal damit verbundene Verwirrung akzeptieren und ihnen vertrauen?

Gefühle kennen keine Logik – aber oft den besten Weg. Vielleicht ist dieser nicht nachvollziehbar. Im ersten Moment. In der Folge jedoch immer sorgsam, seltsam befreiend und unser Menschsein unterstützend.

Es macht nichts, wenn wir mal sprachlos sind. Dafür haben wir schliesslich Gefühle.

Sie sind spezialisiert auf innere Spannungen, die wir nicht verdrängen können.

Lassen wir sie gefühlvoll ihre Bestimmung leben …

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 2.5.2026/Andreas Räber

Weiterführende Lesetipps zum Thema Gefühle und Leben gestalten

Gefühle von anderen

Wie wir mit den Gefühlen von anderen umgehen können

«Das Gefühl schuldiger Dankbarkeit ist eine Last, die nur starke Seelen zu ertragen vermögen.» Gefühle können belastend sein. Wie wir damit umgehen können. Coachingimpuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Wie hilft uns das Enneagramm in Beziehungen?

Wie hilft uns das Persönlichkeitsmodell Enneagramm in Beziehungen?

Manche Begegnungen können das Blaue vom Himmel herunter holen und wir fühlen uns leicht und lebendig. Doch es gibt auch noch anderes. Beziehungen, wo alles festgefahren scheint und keiner mehr keinen versteht. Alles wirkliche Leben ist Begegnung, so drückte es bereits der Religionsphilosoph Martin Buber (1878 – 1965) aus. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Hintergründe, Abgründe und Auswege in Beziehungen aller Art (z.B. Teamentwicklung, Paarbeziehungen, Freundschaften etc.) aus der Sicht des Enneagramms. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Lebenstiefe dank Gefühlstiefe

Coachingimpuls: Lebensgefühle dank Gefühlstiefe

«Bei grossartiger Fotografie geht es um Gefühlstiefe, nicht um Schärfentiefe.» Gefühle verbinden Menschen und haben eine eigene Sprache, auf die es sich zu hören lohnt. Coachingimpuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Plötzlich Bezugsperson

«Plötzlich Bezugsperson Was bei dieser Rolle zu beachten ist.» - eine Radiosendung/Podcast von ERF-Medien.ch

«Plötzlich Bezugsperson - Was bei dieser Rolle zu beachten ist.» Eine Krankheitsdiagnose betrifft grundsätzlich nie nur eine Person. Häufig stehen nämlich plötzlich auch die Angehörigen und Freunde in einer neuen Rolle: Sie werden nämlich zur Bezugsperson. Vom Umgang mit den eigenen Gefühlen, dem Schock und vielem mehr - eine Radiosendung von ERF-Medien.ch.

Von der Macht der Einbildung

Coachingimpuls: Von der Macht der Einbildung

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Wir leiden häufiger unter der Einbildung als unter der Wirklichkeit.» Einbildung hat viel zerstörerische Kraft, bietet allerdings auch viele Chancen für eine positive Lebensgestaltung. Wenn sie erkannt und gesehen wird.

Wir leiden häufiger unter der Einbildung als unter der Wirklichkeit.

L. A. Seneca (1–65), römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker und Stoiker

Wenn ich müde bin, kommt oft die Bildung zum Tragen, die mich schon so viel Kraft gekostet hat: die Einbildung. Dann kennt meine Fantasie wenig Grenzen. Sie weiss genau, was alles sein könnte. Und das nicht unbedingt im Guten.

Die Einbildung orientiert sich meist an Unüberprüftem und Unreflektiertem. Ihre Grundlagen sind wenige Infos mit viel «Was-sein-könnte-Spielraum».

Und so kann es sein, dass aus einer Mücke ein Elefant wird. Besonders, wenn wir im Stress sind.

Einbildung hat die fiese Eigenschaft, dass (nur) wir sie als wahr erleben. Besonders schwierig wird es, wenn sich die Wirklichkeit nicht klar verifizieren lässt.

Einbildung können wir durch ihre Schwester, die Bildung, reduzieren. Indem wir uns informieren. Uns auf einen Faktencheck einlassen (Achtung bei Infos aus den Sozialen Medien. Diese sind nicht immer fundiert).

Andererseits kann mehr Wissen auch zu mehr Einbildung führen. Unser Wissen sollte immer breit abgestützt sein und, am besten gemeinsam mit anderen Menschen, mit anderen Quellen verglichen werden.

Heisst:

  • Eigene Ängste und die Situationen, in denen sie uns (mehr) beeinflussen, erkennen lernen.
  • Mit Yoga, Dehnungsübungen oder einem Spaziergang aus dem Umfeld der Angst, dem Kopf, herausgehen.
  • Ängste «pausieren», indem wir sie niederschreiben, darüber schlafen oder die Situation zu einem terminierten Zeitpunkt nochmals überdenken und damals Empfundenes mit dem heutigen vergleichen.
  • Ein Tagebuch führen. Es zeigt unsere Geschichte und Emotionen auf – und welche unserer Befürchtungen wirklich eingetreten sind.

Die grössten Feinde der Einbildung sind Klärung und Distanz.

Damit sie uns nicht beeinflusst, sondern wir sie …

Weiterführende Lesetipps zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Wer bin ich?

Coachingimpuls: Sie selbst entdecken

«Verraten Sie mir das Geheimnis Ihres Genies», sagte der Papst zu Michelangelo. «Wie haben Sie die Statue von David erschaffen - dieses Meisterwerk aller Meisterwerke?» Michelangelo antwortete: «Ganz einfach. Ich habe alles entfernt, was nicht David ist». Die Überflutung mit Informationen kann uns zunehmend verwirren bzw. innerlich zudecken und nimmt zudem grossen Einfluss auf unsere Persönlichkeit. Wie gut, dass wir Korrekturmöglichkeiten haben. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch weiterlesen.

Fragen tragen

Fragen tragen und treiben uns in die Handlung.

«Nicht die Antwort sorgt für die Erleuchtung, sondern die Frage.» Fragen beleben und schaffen wertvolle Begegnungen in bestehenden und neuen Beziehungen. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch weiterlesen.

Die Fragen anders stellen

Die Fragen anders stellen

«Man hört nur die Fragen, auf welche man im Stande ist, eine Antwort zu finden.» Um Lösungen zu finden, müssen wir Fragen manchmal anders stellen. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch weiterlesen.

Wetterfühligkeit – Einbildung oder Realität?

Wetterfühligkeit – Einbildung oder Realität?

Wenn die Temperatur akut fällt, der Luftdruck sinkt, schmerzt das Knie, beginnt das Kopfweh oder die Übelkeit. Alles nur Einbildung, sagen die skeptischen Fachleute, Nocebo-Effekt. Doch immer mehr Studien deuten darauf hin, dass es durchaus biologische Erklärungen für verstärkte Schmerzen oder sogar vermehrte Herzinfarkte bei Wetterwechseln gibt. SRF «Puls» geht auf Spurensuche.

Erfahrungen beeinflussen

Coachingimpuls zum Thema wie uns Erfahrungen beeinflussen und wir sie nutzen können

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Wer gegessen hat, wird für den Hungrigen kein Feuer machen.» Wenn wir die Kraft der Erfahrungen erkennen, können wir sie positiv nutzen.

Wer gegessen hat, wird für den Hungrigen kein Feuer machen.

Afrikanisches Sprichwort

Immer wieder fällt mir auf, dass der Einkaufswagen weniger voll ist, wenn ich vorher etwas esse. Gehe ich hungrig einkaufen, kann ich manchmal kaum genug kriegen.

Das Sättigungs- und Hungergefühl kann uns stark beeinflussen.

Doch nicht nur das:

  • Meetings kurz vor dem Mittagessen lassen uns alle uns kurz fassen.
  • Ein schnelles Auto lässt uns schneller und teures Benzin kürzere Strecken fahren.
  • Schnelleres Internet lässt uns mehr Zeit am Bildschirm verweilen.

Ich erkenne darin Chancen, meinen Lebensalltag bewusster gestalten zu können.

Wenn wir uns sozusagen selbst auf die Schliche kommen, bekommen wir mehr Spielraum.

So wird aus

  • erfahrener Not Mitgefühl und Hilfsbereitschaft
  • gezieltem Wissen eine andere Haltung und ein anderer Umgang. Durch mein zunehmendes Wissen aus diversen Fotobüchern schiesse ich beispielsweise immer weniger Fotos, dafür umso gezielter.
  • …

Es geht oft nur ums Wahrnehmen – und was wir daraus machen. Ohne entsprechende Wahrnehmung geht uns ganz viel Wichtiges im Leben verloren. Ohne bewusste Wahrnehmung neige ich dazu, mich in den vielfältigen Möglichkeiten zu verzetteln. Je nach Gemütszustand mit mehr oder weniger Auswirkungen. So lande ich plötzlich in der Selbstsabotage und ärgere mich: «Ich weiss es ja eigentlich…».

Mir selbst hilft es, immer wieder das Tempo runterzufahren. Weniger Computerzeit und weg von all den übermässigen Verpflichtungen. Besonders von den gefühlten, nicht erfassbaren, aber kräfteraubenden.

Denn im stillen Raum bin ich besser auf Empfang. Hier wird die Basis gelegt für eine bewusste Lebensgestaltung und Lebensqualität.

Meine Erkenntnis: Über Erfahrungen kann ich meine Wahrnehmung verbessern, was letztendlich zu anderen, ermutigenden Erfahrungen führt …

Weiterführende Lesetipps zum Thema Erfahrungen

Von der Bereitschaft, Erfahrungen zu machen

Von der Bereitschaft, Erfahrungen zu machen

«Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.» Warum die Bereitschaft, zu handeln, Gold wert ist. Coaching-Impuls auf dieser Seite lesen.

Erfahrungen reflektieren

Erfahrungen sind das, was wir daraus machen.

Was ist schwieriger: Sieger zu werden oder Verlierer zu sein? Je nach Wettkampf, je nach Herausforderung steht eine lange Vorbereitungszeit an. In der Regel bewundern wir die Sieger und trösten die Verlierer. Einfach aus unserer Logik heraus, dass Sieger beneidenswert und Verlierer unglücklich sein müssen. Verlierer zu sein, ist eine Erfahrung, die – je nach Reflexion – mittel- bis langfristig trotzdem zum Sieg führen kann. Coaching-Impuls auf dieser Seite lesen.

Wechselwirkungen

Coachingimpuls: Zwischenmenschliche Wechselwirkungen

«In jedem Bild sind immer zwei Personen: der Fotograf und der Betrachter.» Von innen nach aussen, von aussen nach innen. Wechselwirkungen erkennen und zulassen. Erfahr- und nahbar werden. Coaching-Impuls auf dieser Seite lesen.

Die Staatsanwältin – Tatort Uri

Die Staatsanwältin – Tatort Uri Gabriela Bürgi sucht nach Antworten und nach Gerechtigkeit. TV-Sendung auf ERF-Medien.ch

Ein dumpfes Grollen in den Bergen. Ein Mensch verschwindet spurlos. Ein Leben endet rätselhaft. Staatsanwältin Gabriela Bürgi sucht zwischen Akten, abgelegenen Pfaden und den Spuren menschlicher Schicksale nach Antworten – und nach Gerechtigkeit. Ganze TV-Sendung beim christliche Medienwerk ERF-Medien.ch ansehen.

Wahre Werte

Coachingimpuls zum Thema Werte, die uns prägen.

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Zähle dein Alter an deinen Freunden, nicht an deinen Jahren.» Warum Freundschaften so wertvoll sind und uns wohl tun.

Zähle dein Alter an deinen Freunden, nicht an deinen Jahren.

John Lennon, (1940-1980), britischer Musiker und Friedensaktivist

Wenn wir uns mit unserem Ruhestand beschäftigen, geht es oft um verschiedene Fragen:

  • Wird das Ersparte mit der Rente reichen?
  • Was ist, wenn unsere Wohnung renoviert wird und die Miete anschliessend unbezahlbar wird, wie das leider immer öfter der Fall ist?
  • Wer kann mich unterstützen, wenn ich krank oder alleine bin?
  • Wer hilft mir, wenn ich den Anschluss an diese moderne Welt verliere?
  • Wer?

Selbstverständlich bieten die örtlichen Gemeinden, Nachbarschaftshilfe und zahlreiche Freiwilligendienste viel Unterstützung.

Doch da gibt es diese Kraft der Freundschaft, die durch nichts zu ersetzen ist.

Die Aussage von John Lennon gefällt mir. Sie hilft mir, mich von den geschilderten Ängsten zu lösen. Und mich auf das wesentliche und doch oft unterschätzte Thema Freundschaft zu fokussieren.

  • Freunde brauchen wir in jeder Lebensphase.
  • Freundschaften «machen» uns in Krisenzeiten stabiler.
  • Sie sind die bessere Vorsorge als jede Versicherung.
  • Sie sind der beste Spiegel für unsere Selbstreflexion.
  • Sie geben uns eine Energie, die wir auf keine andere Art und Weise gewinnen können.
    Sie steigern unsere Lebensqualität.
  • Sie sind das beste Anti-Aging-Mittel und halten uns auch psychisch jung.
  • Sie sind …

Freundschaften nehmen den oben geschilderten Ängsten Macht. Machen sie nebensächlicher. Freunde sterben nie – leben sie und tragen sie uns doch in unseren Gedanken weiter.

Das gilt nicht nur im Alter. Sondern das ganze Leben über. Dass Freundschaft immer auch auf Gegenseitigkeit beruhen muss, sei hier der Form halber noch erwähnt.

Weiterführende Lesetipps zum Thema Werte

Das Leben wertvoll machen

Das Leben wertvoll machen

«Ziel ist es, aus dem Leben eine gute Geschichte zu machen.» Das Leben fordert uns heraus. Trotzdem darf und soll aus diesem einzigartigen Leben eine gute Geschichte werden. Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Wertvoll sein

Wertvoll statt erfolgreich sein

«Das Ziel des Lebens ist es, nicht ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller.» Ein Ansatz für ein menschenwürdiges und erfolgreiches Leben. Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Brennen oder verbrennen?

Coachingimpuls: Brennen oder verbrennen

«Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäss zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.» Unsere Welt bietet uns unendlich viel Wissen. Das uns entweder innerlich verbrennen oder ein Feuer entfachen kann, eine Vision. Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

wertemuseum.de: Wie, wo, was, Werte?

Wertedefinition vom Museumfuerwerte.de

Werte: Was sie sind, warum sie wichtig sind und wie du sie lebst. Werte sind das unsichtbare Betriebssystem deines Lebens. Sie sind die fundamentalen Prinzipien, die dein Denken, Fühlen und Handeln leiten. Ob du eine Entscheidung triffst, eine Beziehung pflegst oder wir als Gesellschaft zusammenleben – unsere Werte bilden das Fundament. Doch was sind Werte genau? Wertvolle Umschreibung, was Werte sind, auf wertmuseum.de.

Mut zum Loslassen

Coaching-Impuls: Mut zum Aufgeben und Loslassen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Einen Weg wählen bedeutet andere Wege aufgeben.» In einer Welt, wo die Produktionsfähigkeit um des Gewinns Willen immer mehr gesteigert wird, sind wir oft überfordert. Umdenken und abgrenzen sind angesagt.

Ist ein Fehler noch ein Fehler, wenn er der Anfang eines neuen Weges war?

Robert Mertens, Fotokünstler, Buchautor und Trainer für Fotografie und visuelle Kreativität 

Das Buch «Landkarte deiner Fotografie» von Robert Mertens enthält 350 Fragen, die Fotograf:innen – und solche, die es werden möchten – unterstützen, ihren eigen Stil, ihre eigene Bildsprache und vieles mehr zu finden.

Wer die Fragen liest, merkt schnell, dass Fotografieren immer etwas mit uns selbst, mit unserer Persönlichkeit zu tun hat.

350 Fragen, die sich nicht einfach so durchlesen lassen. Sie fordern einen heraus und wollen einen Denkprozess auslösen, der einzigartige Fotografie gebiert.

Das Buch gibt – Sie ahnen es – keine Antworten. Es überträgt diese Aufgabe an die Lesenden.

Als Menschen sind wir stark auf «richtig» oder «falsch» fokussiert. Kreativität hingegen kennt diese Begriffe nicht. Bei ihr kann man eigentlich nichts falsch machen. Das zeigt auch das philosophisch anmutende Zitat.

Es gibt sogenannten Fehlern eine neue Perspektive. Erkannte Fehler führen mich immer wieder zu Selbstreflexion. Um mich für zukünftige Situationen zu sensibilisieren.

Mertens fordert in seinem Buch auf, sich seine ersten Bildkompositionen anzusehen. Sich des gegangenen Wegs und der durchlaufenen Entwicklung bewusst zu werden. Daraus erkennen wir, wo wir Prioritäten gesetzt haben.

Unsere eigenen Bilder können uns neue Impulse geben.

Und immer wieder stelle ich fest, dass einige, damals als fehlerhafte eingestufte, Bilder heute eine gewisse Anziehungskraft auf mich ausüben.

Eine solche Auseinandersetzung löst neue Denkprozesse aus. Und auch Entspannung. Innere Gelassenheit. Zu erkennen, dass die Fehler von damals nur der Anfang eines neuen Weges waren.

Tut gut!

Weiterführende Lesetipps zum Thema Fotografie und Persönlichkeitsentwicklung

Sichtbar werden

Coachingimpuls: Sichtbar und spürbarer werden

«Wenn du wartest, werden die Leute deine Kamera vergessen und die Seele wird sichtbar.» Sind wir sichtbar, wenn wir irgendwo dabei sind? Sich öffnen und zeigen hat viel Verbindendes. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Lebenstiefe dank Gefühlstiefe

Coachingimpuls: Lebensgefühle dank Gefühlstiefe

«Bei grossartiger Fotografie geht es um Gefühlstiefe, nicht nur um Schärfentiefe.» Gefühle verbinden Menschen und haben eine eigene Sprache, auf die es sich zu hören lohnt. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Wechselwirkungen

Coachingimpuls: Zwischenmenschliche Wechselwirkungen

«In jedem Bild sind immer zwei Personen: der Fotograf und der Betrachter.» Von innen nach aussen, von aussen nach innen. Wechselwirkungen erkennen und zulassen. Erfahr- und nahbar werden. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Fotosachbuch «Landkarte deiner Fotografie» - von Robert Mertens

Fotosachbuch «Landkarte Deiner Fotografie» - Autor Robert Mertens - erschienen im Rheinwerk Verlag

Wie entsteht dein eigener fotografischer Weg? Vielleicht, indem du Fragen stellst. Oder noch besser: Denkanstöße zulässt. »Landkarte deiner Fotografie« von Robert Mertens ist kein Ratgeber, der dir sagt, wie du zu fotografieren hast. Es ist ein persönlicher Wegbegleiter – mit über 350 Denkanstössen, die dich dazu einladen, deine Fotografie bewusster, eigenständiger und kreativer zu gestalten. Dieses Buch stellt keine Technik in den Vordergrund, sondern dich – mit deinen Themen, Ideen, Zweifeln, Wahrnehmungen und Entwicklungen. Ganzer Artikel auf Rheinwerk-Verlag.de

Sinnvolle Leistungsbeurteilung

Coachingimpuls zum Thema sinnvolle Leistungsbeurteilung

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Wir sollten die Menschen nicht nach ihrer Spitzenleistung beurteilen, sondern nach der Entfernung, die sie von dem Punkt, an dem sie begonnen haben, zurückgelegt haben.» Eine faire Leistungsbeurteilung tut uns allen wohl – und wir können sie beeinflussen.

Nicht das Amt ehrt den Mann, sondern der Mann ehrt das Amt.

Beim Lesen dieses Zitats fallen mir diverse Politiker:innen ein, die ihrem Amt aktuell keine Ehre machen, sondern es für ihre eigenen Bedürfnisse missbrauchen. Mit fatalen Folgen. Was können wir dagegen tun? Wo können wir uns mit anderen, wertvollen Werten einbringen? Gegensteuer geben!

Der Mann oder die Frau ehrt das Amt. Diese Klarstellung tut mir wohl.

Es ist richtig und wichtig, dass wir, bevor ein Amt oder eine Führungsrolle neu vergeben wird, nach den Kompetenzen der möglichen Bewerber:innen fragen. Um bestehen zu können, braucht es ein umfangreiches Wissen. Doch Wissen allein genügt nicht.

Erst das Verstehen, das Erkennen Zusammenhängen und das beherzte Umsetzen machen Wissen wertvoll.

Das werden die meisten von uns können. Und doch fällt mir immer wieder auf, wenn bei Menschen die persönliche Überzeugung spürbar ist. Am besten können wir das im Teamsport beobachten. Das Quäntchen Glück ergibt sich oft durch einzelne Spieler:innen. Die ihren inneren Drang im richtigen Moment ausleben.

Gelebter Wille und Überzeugung sind ansteckend.

An der letztjährigen Frauenbussball-EM in der Schweiz lag England oft zurück. Bis die erfahrende Spielerin Chloe Kelly eingewechselt wurde. Wenn sie das Spielfeld betrat, tat sie das in einer besonderen Weise. Sie zog ein Knie weit nach oben und hüpfte dann von einem Bein aufs andere wie im Galopp. Mit Kelly konnte England das Spiel noch wenden. Ihre Pässe, ihre Bereitschaft, alles zu geben, war spürbar und wird mir unvergesslich bleiben.

Nicht das Amt zählt, sondern die Verantwortlichen. Es ist der Wille, unsere Persönlichkeit und Überzeugung zu leben. Dazu müssen wir um beides wissen. Unsere Werte und Ziele kennen.

Dann können wir nicht anders, als sie zu leben. Im Kleinen wie im Grossen.

Weiterführende Lesetipps zum Thema Verantwortung wahrnehmen

Eigenverantwortung wahrnehmen

Verantwortung sollten wir nicht abdelegieren!

«Die grösste Gefahr für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anderes ihn rettet.» Als Menschen neigen wir dazu, Verantwortung zu delegieren. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Betroffenheit steigert die Verantwortung

Betroffenheit steigert die Verantwortung

«Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.» - «Das habe ich schon 100-mal gesagt» ist eine Aussage, die wir wohl alle kennen. Doch manchmal sind 100-mal eben 99-mal zu viel. Der Weg zur Veränderung führt oft nur über Betroffenheit. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Ängstlich mutig Geschichte schreiben

Ängstlich mutig sein. Schritte wagen. Coachingimpuls.

«Erst der Mut zu sich selbst wird den Menschen seine Angst überwinden lassen.» Angst bremst uns aus. Unheimlich sogar. Wenn man sie nicht mit etwas Mut aufmischt. Denn im Gegensatz zu Angst und Mut sind Mut und Angst immer gemeinsam unterwegs. Und beide sind wichtig. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Das volle Leben

Das volle Leben - Porträtsendungen auf SRF.ch zum Thema Überzeugung leben.

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen unternehmungslustige, positive Menschen zwischen 80 und 94 Jahren. Es sind Personen, die die ersten Autos gesehen, die Industrialisierung, den Zweiten Weltkrieg und die erste Mondlandung miterlebt hatten. Immer noch neugierig und mit Schalk erzählen sie davon, wie es damals war – und wie es morgen sein könnte. Zahlreiche Portraits auf SRF.ch.

Startbedingungen verändern

Startbedingungen verändern - überwinden können

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Es ist, als trüge ich eine Notenpresse mit mir herum. Brauche ich Geld, male ich.» Druck fühlt sich für uns oft nicht gut an – und doch ist er immer wieder wichtig. Wie wir Startbedingungen verändern, unseren inneren Schweinehund überwinden und Motivation finden können.

Es ist, als trüge ich eine Notenpresse mit mir herum. Brauche ich Geld, male ich.

Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser (1928 – 2000), österreichischer Künstler

Wahrscheinlich kennen wir solche Situationen nur zu gut, wie Friedensreich Hundertwasser es hier schildert. Viele Dinge tun wir erst, wenn wir sie nicht mehr hinausschieben können.

Bei mir ist es so, dass ich meistens sehr motiviert bin – wenn ich einmal angefangen habe …

Vorher jedoch finde ich oft alle erdenklichen Gründe, um Unangenehmes möglichst zu umgehen. Dieser Automatismus hat nicht zwangsläuftig mit Faulheit zu tun, er kann auch ein Schutz sein, dass wir uns nicht überarbeiten, was in unserer hektischen Zeit ja schnell der Fall sein kann.

Bei mir geht es jedoch oft lediglich um den Anfang. Mich zu lösen von Bequemlichkeit, der morgendlichen Restmüdigkeit und den vielen Dingen, die ich auch noch tun möchte und sollte.

Irgendwann habe ich ein einen Trick herausgefunden, der mir den Start in die Pflicht erleichtert.

Den inneren Erlauber, einfach mal nur fünf bis zehn Minuten an einem der so gefürchteten ToDos zu arbeiten. Dann darf ich aufhören, wenn es nicht geht.

Doch meistens reicht das. Wenn ich angefangen habe, lande ich oft in einem Flow, bin glücklich und motiviert.

Viele unserer Vorbehalte lassen sich überwinden, indem wir ins Tun gehen. Eine Art physischen Apéro einnehmen, um den Appetit anzuregen. Und wie beim Essen, gilt auch bei der Arbeit: allzuviel ist ungesund!! Zwischen den Zeilen erahne ich, dass Hundertwasser dies genauso sah.

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Vom Mut, unperfekt zu handeln

Entscheidungen treffen und vom Mut, unperfekt zu handeln

«Wer versucht, sich immer alle Türen offen zu halten, wird sein Leben auf dem Flur verbringen.» Entscheidungen mögen noch so schwierig sein, sie können uns auch enorm entlasten. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

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Niemand tut etwas ohne Grund. Eigenes Handeln verstehen.

«Niemand tut etwas ohne Grund!» Wir haben immer Gründe für unser Handeln, auch wenn sie uns nicht immer bewusst sind. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Wagen. Handeln.

Wagen. Handeln. Gezieltes Vorgehen.

«Verzweifle nicht, wenn Du kein Profi bist. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.» Veränderungen beginnen mit innerer Überzeugung, mit dem Mut zum ersten Schritt und der Ausdauer bis zum Ende. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Mehr Mut! Zivilcourage

Mehr Mut! Zivilcourage. Sendungen auf SRF.ch zum Reinhören.

Eingreifen statt wegzuschauen. In der Theorie klingt das logisch und einfach. Doch im Alltag ist es oft nicht so leicht, Zivilcourage zu zeigen. Was ist überhaupt Zivilcourage? Kann man sie erlernen? Beiträge zum Thema Handeln und Mut auf SRF.ch.

Beziehungsblockaden abbauen

Beziehungsblockaden abbauen - Reserviertheit reduzieren

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Ein Nachtclub ist ein Lokal, in dem die Gäste reservierter sind als die Tische.» In manchen Situationen und Beziehungen sind wir zurückhaltend, beispielsweise, wenn wichtige Voraussetzungen (noch) nicht vorhanden sind. Welche Voraussetzungen Reserviertheit reduzieren und echte Beziehungen ermöglichen.

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