«Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie dem zu. (Akzeptieren - Zu unserer Datenschutzerklärung.)»

Online

  • Newsletter
  • Themenblog

Kontakt

  • Angebot
  • Coaching-Impulse
  • Das Enneagramm
  • Arbeitsweise
  • Andreas Räber

Es gibt für alle Herausforderungen einen nächsten Schritt.

Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer

Ich gehöre zu den chronischen Optimisten. Das heisst … wohl eher gehörte. Früher sah ich in jeder Herausforderung Potenzial für neue Möglichkeiten. «Geht nicht gibts nicht!», «Es gibt für alles eine Lösung!» so zwei meiner unreflektierten Sichtweisen, die sich, vor allem für mich, gut anfühlten.

So sieht man das, wenn man dazu neigt, alles ins Positive zu drehen. Grundsätzlich ist das eine grosse Chance mit viel positiver Energie, die die Resilienz fördert.

Doch lässt sich alles übertreiben. Und so gab es für mich fast keine Stopp-Schilder oder Geschwindigkeitsbegrenzungen.

In der Folge habe ich den Zugang zu mir selbst, zu meinen Gefühlen und auch zu meinen Mitmenschen verloren.

Erst als ich mich intensiv mit meiner Persönlichkeit und meinen Denk- und Handlungsweisen auseinandergesetzt habe, hat sich mir mehr Tiefe geöffnet. «Ich habe keine Probleme» war einer meiner vielen Sätze, und das mag damals – wohl dank meiner Oberflächlichkeit – durchaus so gewesen sein. Für mich. Für mein soziales Umfeld allerdings nicht immer.

Wenn wir uns reflektieren und uns auch mit den Gefühlen und Meinungen von anderen auseinandersetzen, entdecken wir unsere blinden Flecken.

Echtes Leben vollzieht sich nicht in Höchstgeschwindigkeit oder an der Oberfläche.

Und so wurde ich langsamer. Meine Messlatte für Leistung ist nicht mehr die Quantität, sondern die Qualität. Überraschender Weise habe ich nicht den Eindruck, dass ich weniger leiste, sondern viel mehr das Gefühl, zu leben. Mich und andere wirklich wahrzunehmen.

Es gibt für mich auch nicht mehr «für alle Probleme eine Lösung». Aber immer einen nächsten Schritt. Das fühlt sich entspannter an. Machbarer. Und vor allem respektiert es menschliche Grenzen.

Meine eigenen und die meiner Mitmenschen.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch – 26.5.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Sich Lebensqualität erlauben

Coachingimpuls, Thema Lebensqualität. Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.

Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.» Über Selbstsabotage im Kopf und warum Umdenken lohnend sein kann. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Lebensbalance

Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss es vorwärts fahren.

«Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht zu halten.» Leben beinhaltet den Auftrag, sich weiterzuentwickeln, sich auf Neues einzulassen und Bestehendes zu bewahren. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Sichtbar werden

Coachingimpuls: Sichtbar und spürbarer werden

«Wenn du wartest, werden die Leute deine Kamera vergessen und die Seele wird sichtbar.» Sind wir sichtbar, wenn wir irgendwo dabei sind? Sich öffnen und zeigen hat viel Verbindendes. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Aus ihrer Panik entstand Ermutigung – Lisa Näf

Aus ihrer Panik entstand Ermutigung – Lisa Näf - Podcast auf ERF-Medien.ch

Lisa Näf musste mit ihrer Panik und Angst ins Gespräch kommen. Podcast hören auf ERF-Medien.ch (christliches Medienwerk).

Wenn das Leben antwortet ...

Coachingimpuls zum Thema «Wenn das Leben antwortet ...»

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Es gibt Jahre, die Fragen stellen, und es gibt Jahre, die Antworten geben.» Es gibt Fragen, die tragen wir Jahre mit uns herum. Solange, bis wir uns uns selbst stellen und überraschende Antworten erhalten.

Es gibt Jahre, die Fragen stellen, und es gibt Jahre, die Antworten geben.

Zora Neale Hurston, US-amerikanische Schriftstellerin und Anthropologin

Kürzlich setzte ich mich im Zusammenhang mit einer Weiterbildung mit meiner berufliche Vergangenheit auseinander. Mein Fazit: Da zeigt sich eine enorme Vielfalt:

  • Lehre als Lebensmittelverkäufer/Detailhandelsangestellter
  • Ausbildung zum Filialleiter
  • Wechsel in den Inserateverkauf
  • Radiovolontariat
  • Wechsel in die Produktion und den Verkauf von Kinderkassetten (Leitung Verlag)
  • Wechsel ins Online-Marketing
  • Wechsel in Radio- und TV-Werbeverkauf
  • Ergänzung durch zahlreiche Coachingausbildungen

Da ich gerne Neues entdecke, habe ich mich immer mal wieder ins kalte Wasser gestürzt. Ein eher untypischer beruflicher Lebenslauf.

Alles, was neu und spannend war, hatte eine grosse Anziehungskraft. So richtig realisiert habe ich diese Palette erst, als ich mich durch Coaching zu reflektieren begann. Dieses Hinsehen hat bei mir viele Fragen ausgelöst – und mit der Zeit habe ich dann auch Antworten gefunden.

Nachdem ich mich gefragt habe, wie ich eigentlich ticke. Enorm hilfreich war und ist mir diesbezüglich das Persönlichkeitsmodell Enneagramm.

Antworten und Erkenntnisse kommen in der Regel nicht von heute auf morgen. Durch das schrittweise Hinsehen konnte ich Bisheriges jedoch neu zuordnen. Mein Handeln besser verstehen.

Unser Gehirn braucht Zeit. Über die Jahre ist oft viel Unkraut gewachsen, das in sorgfältiger – und sich lohnender – innerer Arbeit entfernt werden muss.

Ich habe das Gefühl, getragen zu sein und mich selbst immer mehr zu finden. Trotz Aufwand und Schmerzmomenten fühle mich wesentlich stabiler als früher.

Die Antworten, die ich bekommen habe, waren nicht immer klar. Sie haben sich einfach in mein Leben eingeschlichen.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch – 21.5.2026

Weiterführende Lesetipps

Leben gestalten

Loslassen können bedeutet Leben gestalten

«Loslassen: Etwas niederlegen können, ohne es als Niederlage betrachten zu müssen.» Unter «Leben gestalten» verstehen wir bewusstes Handeln, um persönliche Ziele zu erreichen. Selten denken wir daran, dass Loslassen auch Leben gestaltet. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Leben (mit)gestalten

Coachingimpuls: Leben (mit)gestalten dank komptener Führungskräfte

«Eine gute Führungskraft gibt jedem Mitarbeiter das Gefühl, selbst entschieden zu haben.» Ob im Privaten oder im Beruf: Gestalten zu können, schafft Lebensqualität. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Mit Mut von digitaler Abhängigkeit zu freier Lebensgestaltung

Digitale Mündigkeit: Mit Mut von digitaler Abhängigkeit zu freier Lebensgestaltung

«Code is law». Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass wir uns immer abhängiger machen von der Digitalität. Sie hat durchaus viele Vorteile, aber halt auch ihre negativen Seiten. Ein Einblick in digitale Wahrheiten. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Leben nach dem Suizid des Ehemannes

Podcast Leben nach dem Suizid des Ehemannes -ERF-Medien.ch

Diesen Tag Anfang März 2023 wird Dorothea Horvath niemals vergessen: Sie findet ihren Mann leblos vor – und begreift im selben Moment, dass er sich das Leben genommen hat. Ganzen Podcast auf ERF-Medien.ch hören.

Offen sein und bleiben

Coachingimpuls zum Thema offen sein und bleiben

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Es geht nicht an, Menschen in Ecken zu schieben, in denen sie und ihre Probleme übersehen werden.» Wie Offenheit tiefe Begegnungen ermöglicht.

Wenn es um Gefühle geht, gibt es kein «soll». Du fühlst, was du fühlst.

Aus «The Hike» von Lucy Clarke

Wenn ich von Gefühlen rede, meine ich meistens das «Bauchgefühl». Das ist die Körpergegend, wo ich gewisse Signale empfange. Besonders, wenn es um das Thema Gerechtigkeit geht.

Gefühle haben eine eigene Sprache, eigene Signale und sind meistens sehr persönlich. Wir sehen sie nicht. Sie reden aus unserem tiefsten Innern – wenn wir sie lassen.

Dann spüren wir sie und nehmen an ihren Auswirkungen teil.

Gefühle können, sind sie mal in Fahrt, uns überrumpeln und sind genau dann schwer steuerbar. Nicht selten sind wir ihnen ausgeliefert.

«Du fühlst, was du fühlst.»

Gefühle sind subjektive Wahrheit und erlauben doch keine Ausreden.

Wir können sie nicht von uns trennen. Unterdrücken wir sie, werden sie stärker. So lange, bis wir uns auf sie einlassen. Gefühle brauchen Raum und Zeit.

Gefühle prägen uns mehr als wir uns vorstellen können.

Ob wir etwas einfühlsamer mit ihnen umgehen sollten? Unsere manchmal damit verbundene Verwirrung akzeptieren und ihnen vertrauen?

Gefühle kennen keine Logik – aber oft den besten Weg. Vielleicht ist dieser nicht nachvollziehbar. Im ersten Moment. In der Folge jedoch immer sorgsam, seltsam befreiend und unser Menschsein unterstützend.

Es macht nichts, wenn wir mal sprachlos sind. Dafür haben wir schliesslich Gefühle.

Sie sind spezialisiert auf innere Spannungen, die wir nicht verdrängen können.

Lassen wir sie gefühlvoll ihre Bestimmung leben …

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 2.5.2026/Andreas Räber

Weiterführende Lesetipps zum Thema Gefühle und Leben gestalten

Gefühle von anderen

Wie wir mit den Gefühlen von anderen umgehen können

«Das Gefühl schuldiger Dankbarkeit ist eine Last, die nur starke Seelen zu ertragen vermögen.» Gefühle können belastend sein. Wie wir damit umgehen können. Coachingimpuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Wie hilft uns das Enneagramm in Beziehungen?

Wie hilft uns das Persönlichkeitsmodell Enneagramm in Beziehungen?

Manche Begegnungen können das Blaue vom Himmel herunter holen und wir fühlen uns leicht und lebendig. Doch es gibt auch noch anderes. Beziehungen, wo alles festgefahren scheint und keiner mehr keinen versteht. Alles wirkliche Leben ist Begegnung, so drückte es bereits der Religionsphilosoph Martin Buber (1878 – 1965) aus. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Hintergründe, Abgründe und Auswege in Beziehungen aller Art (z.B. Teamentwicklung, Paarbeziehungen, Freundschaften etc.) aus der Sicht des Enneagramms. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Lebenstiefe dank Gefühlstiefe

Coachingimpuls: Lebensgefühle dank Gefühlstiefe

«Bei grossartiger Fotografie geht es um Gefühlstiefe, nicht um Schärfentiefe.» Gefühle verbinden Menschen und haben eine eigene Sprache, auf die es sich zu hören lohnt. Coachingimpuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Plötzlich Bezugsperson

«Plötzlich Bezugsperson Was bei dieser Rolle zu beachten ist.» - eine Radiosendung/Podcast von ERF-Medien.ch

«Plötzlich Bezugsperson - Was bei dieser Rolle zu beachten ist.» Eine Krankheitsdiagnose betrifft grundsätzlich nie nur eine Person. Häufig stehen nämlich plötzlich auch die Angehörigen und Freunde in einer neuen Rolle: Sie werden nämlich zur Bezugsperson. Vom Umgang mit den eigenen Gefühlen, dem Schock und vielem mehr - eine Radiosendung von ERF-Medien.ch.

Von der Macht der Einbildung

Coachingimpuls: Von der Macht der Einbildung

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Wir leiden häufiger unter der Einbildung als unter der Wirklichkeit.» Einbildung hat viel zerstörerische Kraft, bietet allerdings auch viele Chancen für eine positive Lebensgestaltung. Wenn sie erkannt und gesehen wird.

Wir leiden häufiger unter der Einbildung als unter der Wirklichkeit.

L. A. Seneca (1–65), römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker und Stoiker

Wenn ich müde bin, kommt oft die Bildung zum Tragen, die mich schon so viel Kraft gekostet hat: die Einbildung. Dann kennt meine Fantasie wenig Grenzen. Sie weiss genau, was alles sein könnte. Und das nicht unbedingt im Guten.

Die Einbildung orientiert sich meist an Unüberprüftem und Unreflektiertem. Ihre Grundlagen sind wenige Infos mit viel «Was-sein-könnte-Spielraum».

Und so kann es sein, dass aus einer Mücke ein Elefant wird. Besonders, wenn wir im Stress sind.

Einbildung hat die fiese Eigenschaft, dass (nur) wir sie als wahr erleben. Besonders schwierig wird es, wenn sich die Wirklichkeit nicht klar verifizieren lässt.

Einbildung können wir durch ihre Schwester, die Bildung, reduzieren. Indem wir uns informieren. Uns auf einen Faktencheck einlassen (Achtung bei Infos aus den Sozialen Medien. Diese sind nicht immer fundiert).

Andererseits kann mehr Wissen auch zu mehr Einbildung führen. Unser Wissen sollte immer breit abgestützt sein und, am besten gemeinsam mit anderen Menschen, mit anderen Quellen verglichen werden.

Heisst:

  • Eigene Ängste und die Situationen, in denen sie uns (mehr) beeinflussen, erkennen lernen.
  • Mit Yoga, Dehnungsübungen oder einem Spaziergang aus dem Umfeld der Angst, dem Kopf, herausgehen.
  • Ängste «pausieren», indem wir sie niederschreiben, darüber schlafen oder die Situation zu einem terminierten Zeitpunkt nochmals überdenken und damals Empfundenes mit dem heutigen vergleichen.
  • Ein Tagebuch führen. Es zeigt unsere Geschichte und Emotionen auf – und welche unserer Befürchtungen wirklich eingetreten sind.

Die grössten Feinde der Einbildung sind Klärung und Distanz.

Damit sie uns nicht beeinflusst, sondern wir sie …

Weiterführende Lesetipps zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Wer bin ich?

Coachingimpuls: Sie selbst entdecken

«Verraten Sie mir das Geheimnis Ihres Genies», sagte der Papst zu Michelangelo. «Wie haben Sie die Statue von David erschaffen - dieses Meisterwerk aller Meisterwerke?» Michelangelo antwortete: «Ganz einfach. Ich habe alles entfernt, was nicht David ist». Die Überflutung mit Informationen kann uns zunehmend verwirren bzw. innerlich zudecken und nimmt zudem grossen Einfluss auf unsere Persönlichkeit. Wie gut, dass wir Korrekturmöglichkeiten haben. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch weiterlesen.

Fragen tragen

Fragen tragen und treiben uns in die Handlung.

«Nicht die Antwort sorgt für die Erleuchtung, sondern die Frage.» Fragen beleben und schaffen wertvolle Begegnungen in bestehenden und neuen Beziehungen. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch weiterlesen.

Die Fragen anders stellen

Die Fragen anders stellen

«Man hört nur die Fragen, auf welche man im Stande ist, eine Antwort zu finden.» Um Lösungen zu finden, müssen wir Fragen manchmal anders stellen. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch weiterlesen.

Wetterfühligkeit – Einbildung oder Realität?

Wetterfühligkeit – Einbildung oder Realität?

Wenn die Temperatur akut fällt, der Luftdruck sinkt, schmerzt das Knie, beginnt das Kopfweh oder die Übelkeit. Alles nur Einbildung, sagen die skeptischen Fachleute, Nocebo-Effekt. Doch immer mehr Studien deuten darauf hin, dass es durchaus biologische Erklärungen für verstärkte Schmerzen oder sogar vermehrte Herzinfarkte bei Wetterwechseln gibt. SRF «Puls» geht auf Spurensuche.

Erfahrungen beeinflussen

Coachingimpuls zum Thema wie uns Erfahrungen beeinflussen und wir sie nutzen können

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Wer gegessen hat, wird für den Hungrigen kein Feuer machen.» Wenn wir die Kraft der Erfahrungen erkennen, können wir sie positiv nutzen.

Wer gegessen hat, wird für den Hungrigen kein Feuer machen.

Afrikanisches Sprichwort

Immer wieder fällt mir auf, dass der Einkaufswagen weniger voll ist, wenn ich vorher etwas esse. Gehe ich hungrig einkaufen, kann ich manchmal kaum genug kriegen.

Das Sättigungs- und Hungergefühl kann uns stark beeinflussen.

Doch nicht nur das:

  • Meetings kurz vor dem Mittagessen lassen uns alle uns kurz fassen.
  • Ein schnelles Auto lässt uns schneller und teures Benzin kürzere Strecken fahren.
  • Schnelleres Internet lässt uns mehr Zeit am Bildschirm verweilen.

Ich erkenne darin Chancen, meinen Lebensalltag bewusster gestalten zu können.

Wenn wir uns sozusagen selbst auf die Schliche kommen, bekommen wir mehr Spielraum.

So wird aus

  • erfahrener Not Mitgefühl und Hilfsbereitschaft
  • gezieltem Wissen eine andere Haltung und ein anderer Umgang. Durch mein zunehmendes Wissen aus diversen Fotobüchern schiesse ich beispielsweise immer weniger Fotos, dafür umso gezielter.
  • …

Es geht oft nur ums Wahrnehmen – und was wir daraus machen. Ohne entsprechende Wahrnehmung geht uns ganz viel Wichtiges im Leben verloren. Ohne bewusste Wahrnehmung neige ich dazu, mich in den vielfältigen Möglichkeiten zu verzetteln. Je nach Gemütszustand mit mehr oder weniger Auswirkungen. So lande ich plötzlich in der Selbstsabotage und ärgere mich: «Ich weiss es ja eigentlich…».

Mir selbst hilft es, immer wieder das Tempo runterzufahren. Weniger Computerzeit und weg von all den übermässigen Verpflichtungen. Besonders von den gefühlten, nicht erfassbaren, aber kräfteraubenden.

Denn im stillen Raum bin ich besser auf Empfang. Hier wird die Basis gelegt für eine bewusste Lebensgestaltung und Lebensqualität.

Meine Erkenntnis: Über Erfahrungen kann ich meine Wahrnehmung verbessern, was letztendlich zu anderen, ermutigenden Erfahrungen führt …

Weiterführende Lesetipps zum Thema Erfahrungen

Von der Bereitschaft, Erfahrungen zu machen

Von der Bereitschaft, Erfahrungen zu machen

«Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.» Warum die Bereitschaft, zu handeln, Gold wert ist. Coaching-Impuls auf dieser Seite lesen.

Erfahrungen reflektieren

Erfahrungen sind das, was wir daraus machen.

Was ist schwieriger: Sieger zu werden oder Verlierer zu sein? Je nach Wettkampf, je nach Herausforderung steht eine lange Vorbereitungszeit an. In der Regel bewundern wir die Sieger und trösten die Verlierer. Einfach aus unserer Logik heraus, dass Sieger beneidenswert und Verlierer unglücklich sein müssen. Verlierer zu sein, ist eine Erfahrung, die – je nach Reflexion – mittel- bis langfristig trotzdem zum Sieg führen kann. Coaching-Impuls auf dieser Seite lesen.

Wechselwirkungen

Coachingimpuls: Zwischenmenschliche Wechselwirkungen

«In jedem Bild sind immer zwei Personen: der Fotograf und der Betrachter.» Von innen nach aussen, von aussen nach innen. Wechselwirkungen erkennen und zulassen. Erfahr- und nahbar werden. Coaching-Impuls auf dieser Seite lesen.

Die Staatsanwältin – Tatort Uri

Die Staatsanwältin – Tatort Uri Gabriela Bürgi sucht nach Antworten und nach Gerechtigkeit. TV-Sendung auf ERF-Medien.ch

Ein dumpfes Grollen in den Bergen. Ein Mensch verschwindet spurlos. Ein Leben endet rätselhaft. Staatsanwältin Gabriela Bürgi sucht zwischen Akten, abgelegenen Pfaden und den Spuren menschlicher Schicksale nach Antworten – und nach Gerechtigkeit. Ganze TV-Sendung beim christliche Medienwerk ERF-Medien.ch ansehen.

Wahre Werte

Coachingimpuls zum Thema Werte, die uns prägen.

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Zähle dein Alter an deinen Freunden, nicht an deinen Jahren.» Warum Freundschaften so wertvoll sind und uns wohl tun.

Zähle dein Alter an deinen Freunden, nicht an deinen Jahren.

John Lennon, (1940-1980), britischer Musiker und Friedensaktivist

Wenn wir uns mit unserem Ruhestand beschäftigen, geht es oft um verschiedene Fragen:

  • Wird das Ersparte mit der Rente reichen?
  • Was ist, wenn unsere Wohnung renoviert wird und die Miete anschliessend unbezahlbar wird, wie das leider immer öfter der Fall ist?
  • Wer kann mich unterstützen, wenn ich krank oder alleine bin?
  • Wer hilft mir, wenn ich den Anschluss an diese moderne Welt verliere?
  • Wer?

Selbstverständlich bieten die örtlichen Gemeinden, Nachbarschaftshilfe und zahlreiche Freiwilligendienste viel Unterstützung.

Doch da gibt es diese Kraft der Freundschaft, die durch nichts zu ersetzen ist.

Die Aussage von John Lennon gefällt mir. Sie hilft mir, mich von den geschilderten Ängsten zu lösen. Und mich auf das wesentliche und doch oft unterschätzte Thema Freundschaft zu fokussieren.

  • Freunde brauchen wir in jeder Lebensphase.
  • Freundschaften «machen» uns in Krisenzeiten stabiler.
  • Sie sind die bessere Vorsorge als jede Versicherung.
  • Sie sind der beste Spiegel für unsere Selbstreflexion.
  • Sie geben uns eine Energie, die wir auf keine andere Art und Weise gewinnen können.
    Sie steigern unsere Lebensqualität.
  • Sie sind das beste Anti-Aging-Mittel und halten uns auch psychisch jung.
  • Sie sind …

Freundschaften nehmen den oben geschilderten Ängsten Macht. Machen sie nebensächlicher. Freunde sterben nie – leben sie und tragen sie uns doch in unseren Gedanken weiter.

Das gilt nicht nur im Alter. Sondern das ganze Leben über. Dass Freundschaft immer auch auf Gegenseitigkeit beruhen muss, sei hier der Form halber noch erwähnt.

Weiterführende Lesetipps zum Thema Werte

Das Leben wertvoll machen

Das Leben wertvoll machen

«Ziel ist es, aus dem Leben eine gute Geschichte zu machen.» Das Leben fordert uns heraus. Trotzdem darf und soll aus diesem einzigartigen Leben eine gute Geschichte werden. Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Wertvoll sein

Wertvoll statt erfolgreich sein

«Das Ziel des Lebens ist es, nicht ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller.» Ein Ansatz für ein menschenwürdiges und erfolgreiches Leben. Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Brennen oder verbrennen?

Coachingimpuls: Brennen oder verbrennen

«Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäss zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.» Unsere Welt bietet uns unendlich viel Wissen. Das uns entweder innerlich verbrennen oder ein Feuer entfachen kann, eine Vision. Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

wertemuseum.de: Wie, wo, was, Werte?

Wertedefinition vom Museumfuerwerte.de

Werte: Was sie sind, warum sie wichtig sind und wie du sie lebst. Werte sind das unsichtbare Betriebssystem deines Lebens. Sie sind die fundamentalen Prinzipien, die dein Denken, Fühlen und Handeln leiten. Ob du eine Entscheidung triffst, eine Beziehung pflegst oder wir als Gesellschaft zusammenleben – unsere Werte bilden das Fundament. Doch was sind Werte genau? Wertvolle Umschreibung, was Werte sind, auf wertmuseum.de.

Mut zum Loslassen

Coaching-Impuls: Mut zum Aufgeben und Loslassen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Einen Weg wählen bedeutet andere Wege aufgeben.» In einer Welt, wo die Produktionsfähigkeit um des Gewinns Willen immer mehr gesteigert wird, sind wir oft überfordert. Umdenken und abgrenzen sind angesagt.

Code is law

Lawrence Lessig, bedeutender US-amerikanischer Professor für Rechtswissenschaften an der Harvard Law School der Harvard University

In ihrem herausfordernden Buch «Digitale Mündigkeit» schreibt die deutsche Philosophin, IT-Beraterin und Netzpolitologin Leena Simon sehr fundiert über unsere zunehmende Abhängigkeit von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Unter anderem spricht sie die Macht der Programmer:innen an.

Wer den Code kontrolliere, der kontrolliere die digitale Technik und somit einen Teil des menschlichen Denkens. Die Macht der Techniker:innen wachse im digitalen Zeitalter enorm. Macht ist dabei so zu verstehen, dass wir uns nur innerhalb der gegebenen Möglichkeiten der Software, Sozialen Medien etc. bewegen können.

Diese Eingrenzungen führen dazu, dass wir nur bestimmte Dinge und nur unter bestimmten Voraussetzungen tun können.

Ein Beispiel aus unserem Alltag:

Einkaufen mit Bargeld wird zunehmend schwierig, weil immer mehr Bankomaten verschwinden und etliche Geschäfte gar keines mehr annehmen.

Da wir immer mehr am Computer arbeiten und viele Dienstleistungen online abgewickeln, entsteht zunehmende digitale Abhängigkeit. Und so erhält die Aussage «Code is law» eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.

Programmer:innen bestimmen somit einen grossen Teil unseres Lebens. Dazu haben wir ihnen keinen Auftrag erteilt – und schon gar nicht sind sie demokratisch gewählt. Weil sie von ihren Arbeitgebern – meistens grossen Tech-Firmen – abhängig sind, arbeiten sie an der Realisierung derer Ziele: Abhängigkeit ihrer Kunden und Umsatz.

Als ich vor einiger Zeit von Whatsapp auf Threema wechselte, erhielt ich einige Feedbacks, dass Bekannte von mir dies auch gerne täten, ihr soziales Umfeld dazu aber nicht bereit sei. Dies zeigt auf, wie abhängig wir von Tools grosser Techfirmen sind – die unsere Daten schamlos – und wie selbstverständlich – aufzeichnen.

Unabhängige Lebensgestaltung fängt mit dem Bewusstsein unserer Abhängigkeit an.

Wollen wir uns loseisen von diesen «kostenlosen» und leider manipulativen Tools, können wir uns fragen, wie viel davon wir wirklich brauchen und ob es nicht andere – zum Beispiel europäische – Anbieter gibt. Auf europeantechmap.eu finden sich zahlreiche Anbieter aus Europa. Einfach aktuelles Tool eingeben und «enter» drücken, dann werden Alternativen aufgezeigt.

Um dieser Abhängigkeit entgegenzuwirken, können wir uns aufmachen und Zeichen setzen. Andere Tools wählen und unterstützen. Es kostet uns Aufwand. Ja. Und vielleicht müssen wir uns ein paar unbequeme Fragen stellen.

Andere, seriöse Plattformen zu bevorzugen, wird manchmal von einem Gefühl der Ausgrenzung begleitet. Mündigkeit leben und Verantwortung wahrnehmen beginnt oft so.

Freiheit war noch selten einfach, aber sie war es immer wert!

Weitere Artikel und Coaching-Impulse zum Thema Leben gestalten

Klickpause. Reflexionspause.

Klickpause: Unabhäniger werden vom Internet

«Ich vermisse mein Prä-Internet Gehirn.» Wie war das doch damals? Was war anders? Welche Vorteile hatten wir? Zeit für eine Klickpause? Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Mut zum Aussteigen

Coachingimpuls: Sunk Cost Fallacy und der Mut trotzdem auszusteigen

«Wenn du in den falschen Zug steigst, steig am nächsten Bahnhof aus. Je länger du zum Aussteigen brauchst, desto teurer wird die Rückfahrt.» Bei einer Zugfahrt völlig logisch – doch was bedeutet das im übertragenen Sinn? Sofort reagieren! Auch wenn man vielleicht schon so viel investiert hat ...? Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Lasst uns Daten sehen

Daten oder Taten? Wo liegt unser Fokus?

«Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich Daten sehen.» Daten sind Gold wert, wenn sie unserem Leben dienen. Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Sachbuch «Digitale Mündigkeit»

Digitale Mündigkeit - Buch von Leena Simon

Mündigkeit ist ein wie Muskel, der trainiert werden kann. Digitalisierung öffnet uns ein Meer an Zukunftsmöglichkeiten. Gleichzeitig verschliessen wir oft die Augen vor den Untiefen und Risiken von technischen Entwicklungen: Social Media verhilft Populisten zum Wahlsieg, Algorithmen befeuern die Spaltung der Gesellschaft, Technik bevormundet uns und raubt uns den Sinn für Verantwortung. Das gefährdet die Grundprinzipien von Freiheit und Demokratie. Leena Simon liebt Technik und richtet gleichzeitig einen kritischen Blick darauf. Sie macht Mut, sich weder zu verweigern noch auszuliefern, sondern als Einzelne und als Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Denn mit Mut, Entschlossenheit und Übung können wir wieder mündig sein. Dann finden wir auch die Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Dieses Buch weist Wege zu digitaler Mündigkeit und liefert das Rüstzeug zum kritischen Denken und Handeln. Autorin: Leena Simon, graduierte Philosophin, IT-Beratering und Netzpolitologin.

Brücken bauen

Coachingimpuls zum Thema zwischenmenschliche Brücken bauen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.» Wie schnell bauen wir Mauern zu unseren Mitmenschen auf. Die Gründe sind vielfältig, wir merken es selbst kaum – und meistens wäre es gar nicht nötig. Zeit, Brücken zu bauen.

Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.

Sir Isaac Newton (1642 – 1727), englischer Mathematiker, Astronom und Physiker

Kürzlich habe ich ein Interview mit zwei Männern zum Thema «eigene Persönlichkeit» gehört. Dabei hat der eine erzählt, wie er früher jeweils reagierte, wenn ihm jemand etwas erklären wollte. Nach den ersten paar Sätzen habe er «gewusst», was ihm der andere mitteilen wolle – und sei ihm sogleich ins Wort gefallen, da er ja bereits «begriffen hatte». In den allermeisten Fällen habe er sich jedoch getäuscht und lag mit seiner Meinung daneben.

Es sei ihm sehr wichtig, autonom zu bleiben, erklärt er im Interview. Einfach «zugedeckt zu werden», empfinde er als Angriff auf seine Freiheit.

Das ist eines von vielen Beispielen, wie wir Menschen meist unbewusst und automatisch Mauern aufbauen. Da ist die Angst vor Einschränkung, Mangel, Überflutung, Langeweile etc.

Hinter Mauern können keine gewinnbringenden Beziehungen entstehen, geschweige denn, sich entfalten.

Mein eigenes «Schreckgespenst» heisst Limitierung. Die Angst davor, zu wenig Zeit für meine eigenen Pläne zu haben, wenn ich unerwartet in Gespräche verwickelt werde und das Gefühl habe, nicht mehr rauszukommen. Auf den ersten Blick scheint das Beispiel identisch, hat aber trotzdem einen etwas anderen Hintergrund.

Anders ist es, wenn ich vorher darum weiss. Dann kann ich es einplanen. Und fühle mich nicht ausgeliefert. Der erwähnte Mann empfindet es ebenso.

Das Wichtigste ist, dass wir solche speziellen Umstände unserem beruflichen und sozialen Umfeld mitteilen.

Tun wir dies nicht, ärgern wir uns darüber und wirken dann unnahbar oder aversiv – oder wie auch immer wir in Stresssituationen rüberzukommen pflegen, was meist wenig charmant ist. Sei es anderen gegenüber oder aber uns selbst.

Wir alle haben unsere Gründe, warum wir in bestimmten Momenten unvorteilhaft reagieren.

Eine offene, ehrliche und wertschätzende Kommunikation kann dies wirksam entschärfen. Sie ist wie eine Brücke, die wir bauen. Eine, die den bestmöglichen Zugang zu uns selbst aufzeigt.

Weitere Artikel und Coaching-Impulse zum Thema Leben gestalten

Sich zeigen dürfen

Coachingimpuls: Sich authentisch zeigen dürfen

«Es gehört Mut dazu, sich so zeigen zu wollen, wie man in Wahrheit ist.» Authentisch sein und sich zeigen dürfen, wie man ist? Ja. Weil Echtsein und Echtheit uns allen gut tut. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Echte Schönheit finden

Genügsamkeit und innere Schönheit finden

«Obwohl wir die Welt bereisen auf der Suche nach der Schönheit, finden wir sie nicht, wenn wir sie nicht in uns tragen.» Wahre Schönheit ist viel näher, als wir glauben. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Etwas beitragen können

Selbstwirksamkeit: etwas beitragen können

«Mach sichtbar, was ohne dich vielleicht nie wahrgenommen worden wäre.» Können wir in dieser Gesellschaft einen Beitrag leisten? Ist unsere Sicht wichtig? Ja! Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

SRF.ch: «10 vor 10»-Serie «Sprich mich an!» – in Schweden

SRF.ch: «10 vor 10»-Serie «Sprich mich an!» – in Schweden

In der schwedischen Industriestadt Luleå schafft es die Sonne im Winter kaum über den Horizont. Vielen schlagen Dunkelheit und Kälte aufs Gemüt. Die «Hej»-Kampagne von Åsa Koski will zwischenmenschliche Brücken bauen und ein positives Miteinander fördern. Die Aktion stösst weltweit auf Interesse. Sehenswerter Kurzbeitrag auf SRF.ch.

Langsamer sein und geniessen

Coachingimpuls zum Thema Langsamer sein und geniessen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Mach langsam. Geniess deine Welt.» Was würde passieren, wenn wir mit weniger Tempo unterwegs wären – und so unser Leben mehr geniessen könnten? Wäre weniger wohl mehr?

Je mehr die Menschen versuchten, Zeit zu sparen, desto weniger hatten sie.

Michael Ende, Autor von «Momo»

Dank der modernen Technik – zum Beispiel mit Künstlicher Intelligenz – ist vieles einfacher geworden. Das ist in etlichen Bereichen unseres Alltags wichtig und auch wahr.

Doch manchmal lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Seit jeher suchen wir Menschen nach Möglichkeiten, die uns das Leben erleichtern. Dabei verlassen wir uns auf unsere jeweils neuesten Erfindungen. Neue Möglichkeiten haben grossen Anreiz, verbunden mit lukrativen Versprechungen.

Aus «immer mehr» wurde jedoch eine solche Überflutung, die uns wiederum in einen Zeitmangel führt.

Dieses Auffüllen mit neuen Möglichkeiten kenne ich selbst nur zu gut – und die Angst, etwas zu verpassen.

Ob wir das gewöhnliche Leben einfach nicht mehr aushalten?

  • Weil es unsere Gedanken auf uns selbst zurückwirft und auf die Frage, wer wir sind, was wir in unserem Leben eigentlich wollen – und viele andere gute, tiefgründige, aber manchmal unangenehme Fragen.
  • Weil wir «dazugehören» wollen?
  • Weil wir die Fähigkeit zum einfachen Sein verloren haben – oder weil sie in unserer Leistungsgesellschaft «nichts gilt»?
  • Weil es einfacher ist, von aussen gesteuert zu werden, als das eigene Leben bewusst zu gestalten?
  • Weil das Mass der Dinge nicht unsere eigene – körperliche und psychische – Leistungsfähigkeit ist, sondern die zahlreichen Forderungen und Möglichkeiten?
  • Weil …

Ob «Zeit sparen» der richtige Begriff ist? Oder ob es nicht eher darum gehen sollte, uns und unseren – und der Welt – gesetzten Grenzen wieder mehr gerecht zu werden?

Wir können keine Zeit sparen, wenn wir den Zugang zu uns selbst verlieren.

Wertvolle und wesentliche Erkenntnisse brauchen mehr als Augenblicke.

Sie brauchen Zeit…

Weiterführende Lesetipps zum Thema Leben gestalten und Zeit

Haben Sie einen Moment Zeit?

Coaching-Impuls zum Thema Zeitmanagement :Zeitlos: Wie wir die Zeit loswerden …

«Wir haben keine Zeit mehr, um Zeit zu haben.» Zeit ist ein sehr wertvolles Gut. Oft scheint sie uns zu fehlen und manchmal wünschen wir uns, dass sie stehen bleibt … Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Den perfekten Zeitpunkt finden

Den perfekten Zeitpunkt finden

«Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Wenn du etwas willst, dann fang an.» Warum das Erleben so wichtig ist. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Sich bewusst Zeit nehmen

Sich bewusst Zeit für sich nehmen

«Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.» Zeit ist mehr als Geld. Wir sind ihre Verwalter. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Zeit nutzen: Überwindung von Zweifeln und Krisen

Überwindung von Zweifeln - Zeit zum Nachdenken - Artikel auf ERF-Medien.ch.

«Die Zeit, die ich alleine verbrachte, ermöglichte es mir, tiefgründig nachzudenken und zu reflektieren, Energie zu tanken und geistige Kreativität zu entfalten. Bis heute schaffe ich mir solche Momente der Ruhe und Besinnung und entfliehe dem täglichen Stress und den Ablenkungen des Konsums.» Lebensbericht eines jungen Mannes mit Cystischer Fibrose auf ERF-Medien.ch (christliches Medienunternehmen).

Von fehlerhaft zu fehlerkraft

Persönlichkeitsentwicklung: Von fehlerhaft zu fehlerkraft

'Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Ist ein Fehler noch ein Fehler, wenn er der Anfang eines neuen Weges war?» Manchmal hätten wir am liebsten klare Verhältnisse – richtig oder falsch. Doch es gibt noch andere Sichtweisen. Gott sei Dank!

Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäss zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.

Aristophanes (446 - 386 v. Chr) war ein griechischer Komödiendichter im antiken Athen. 

Blicke ich zurück auf meine Ausbildungen und ordne sie nach «Abfüllen» oder «Feuer», so kann ich klar unterscheiden. Diejenigen, die in mir etwas bewirkt haben, wurden mir mit dem nötigen Fachwissen vermittelt – und auch mit Herz und Perspektiven.

Entwicklung geschieht über Interaktionen. Über Feedbacks. Austausch. Ehrlichkeit.. Manchmal auch über Konflikte.

Cirka 2002 nahm ich an einer IT-Schulung teil. Mein Vorgesetzter hatte mir im Vorfeld geraten, ich solle mich wehren, falls die Schulung nicht gut sei. Es sei schliesslich einzigartige Lebenszeit. (Und Geld, das er mich investierte). Mit diesem Rat zog ich also los.

Der Referent war fachlich sehr fundiert, hatte aber die Eigenschaft, immer leiser zu sprechen. Ich und auch zwei andere Teilnehmer hatten ihn mehrmals darauf aufmerksam gemacht. Am Ende erhielten die, die sich gemeldet hatten (…), einen Preisnachlass. Womit jedoch das eigentliche Problem – das fehlende Entfachen eines Feuers für die Materie – nicht gelöst war.

Bei einer früheren Ausbildung, hatte ich mir selbst von Anfang an vorgenommen, aktiv am Unterricht teilzunehmen. Und so stellte ich bei Unsicherheiten Frage um Frage und spürte, wie auch die anderen plötzlich aktiver wurden. Der Unterricht war sehr spannend und hinterliess in mir viele gute Erinnerungen.

Eine Welt, in der wir mit zahlreichen Informationen «abgefüllt» werden, kann uns innerlich verbrennen und eine grosse Leere hinterlassen. Hier ist Akzeptanz fehl ab Platz.

Bildung soll nicht einfach abfüllen, sie soll etwas in uns in Gang bringen. Am besten ein inneres, emotionales Feuer.

Wir selbst haben viele Möglichkeiten, Infos und Feuer zu regulieren. Nachrichten gezielt aussuchen. Uns nicht einfach versengen oder abfackeln lassen. Für uns einstehen. So können aus unendlich vielen Chancen nachhaltige Perspektiven entstehen.

Weiterführende Lesetipps zum Thema Leben gestalten

Uns selbst treu bleiben

Arbeiten im Pflegeberuf: Sich selbst treu bleiben, Vision leben

«Es ist nicht wirklich wichtig, was du im Leben an Geld und Gut erreichst. Wichtig ist, dass du deinen eigenen Weg mit Haltung gehst, dass du dir selbst mit reinem Gewissen in die Augen schauen kannst.» Uns selbst treu zu bleiben, mag uns einiges kosten. Doch der Gewinn lohnt sich. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Sich der eigenen Stärken bewusst werden

Stärken aktivieren. Stärken entdecken. Mutig vorangehen.

«Man verliert niemals seine Stärke. Manchmal vergisst man nur, dass man sie hat.» Stärken helfen uns, Herausforderungen zu meistern. Wie schade nur, dass wir sie manchmal schlichtweg vergessen …. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Die Stärke aller Stärken

Stärken geben uns Kraft

«Man verliert niemals seine Stärke. Manchmal vergisst man nur, dass man sie hat.» Stärken helfen uns, Herausforderungen zu meistern. Wie schade nur, dass wir sie manchmal schlichtweg vergessen …. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Wer bin ich? Antworten finden mit dem Enneagramm.

Wer bin ich eigentlich? Antworden finden mit dem Enneagarmm

Wer bin ich? Das ist eine wichtige Frage, wenn nicht die wichtigste überhaupt. Wenn alles einigermassen gut läuft, finden wir das im Lauf unserer Kindheit und Jugend ganz automatisch heraus. Aufgrund unserer Neugier und durch unsere unzähligen kleinen und grossen Erfolge und Niederlagen. So werden wir uns unserer selbst bewusst. Entwickeln Selbstbewusstsein. Doch wo läuft schon alles gut!? Vielleicht ist es an der Zeit, dass Sie sich einmal ganz konkret zu beantworten suchen: Wie ticke ich eigentlich? Was genau macht mich aus? Dabei kann das Enneagramm ein wertvoller Spiegel sein. Erfahren Sie mehr in diesem Artikel. Artikel auf Christliche-Lebensberatung.ch.

Überzeugungen leben (können)

Überzeugung überzeugend leben, Verantwortung wahrnehmen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Nicht das Amt ehrt den Mann, sondern der Mann ehrt das Amt.» Wie sich gelebte Überzeugung zeigt und was sie ausmacht.

Coaching Angebote
  • Persönlichkeitsentwicklung: Hinsehen. Entdecken. Wagen.
  • Das Enneagramm
  • Coaching für eine berufliche Standortbestimmung
  • Beruflich selbstständig werden
  • 50+ mit Perspektiven
  • Coaching Starter – das Kennenlern-Paket
  • Berufung finden und leben
Coaching im Fokus
  • Das erste Coachinggespräch
  • Was macht einen Coach aus?
  • Ablauf eines Gespräches
  • Ihr Beitrag
  • Kosten
  • Wirksamkeit von Coaching
  • GPI® Persönlichkeitstest
  • Ombudsstelle

räber coaching & persönlichkeitsentwicklung
Am Aabach 14
8344 Bäretswil (Hinweis: Coachinggespräche finden in den Räumlichkeiten von ERF Medien, an der Witzbergstrasse 23, in Pfäffikon ZH, statt)

Termine gerne per Mail anfragen.
kontakt@coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch
Kontaktangaben

©2017 räber coaching & persönlichkeitsentwicklung Impressum Datenschutzerklärung webdesign by mediawerk