«Du siehst die Welt nicht so, wie sie ist. Du siehst die Welt so, wie du bist.» Sich selbst besser kennenlernen und damit mehr Lebensqualität erreichen.
Du siehst die Welt nicht so, wie sie ist. Du siehst die Welt so, wie du bist.
Anthony Paul Moo-Young, Advaita-Lehrer
Dass der Mensch ein Herdentier oder Gemeinschaftswesen ist, ist den meisten von uns bekannt. Dafür gibt es viele Gründe. Einer davon ist, dass wir uns via Lebensweisen und Feedbacks von unserem sozialen Umfeld reflektieren und weiterentwickeln.
Leben wir allein, sind einsam und vermeiden gar sozialen Austausch, können wir in einer Projektion landen und Dinge wahrnehmen, die so nicht wahr sind.
Projektionen sind für Beziehungen eine Herausforderung und können zu schwierigen Differenzen und Spannungen führen. Projektionen können allen Menschen passieren.
Hilfreich und in meinen Augen sehr spannend ist das sogenannte Johari-Fenster, das in vier Felder aufgeteilt ist. Entwickelt wurde es 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harrington Ingham.
Ziel dieses Fensters ist das Aufzeigen bewusster und unbewusster Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale zwischen einem selbst und anderen Menschen. Es kann uns bei der Suche nach blinden Flecken in unserem Selbstbild unterstützen.

CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
- Feld oben links zeigt das, was man von uns sieht.
- Feld oben rechts zeigt das, was andere an uns sehen und wir nicht.
- Feld unten links zeigt das, was wir von uns wissen – und weitersagen oder auch nicht.
- Feld unten rechts zeigt das, was für alle unbekannt ist. Es wird nur durch Selbstreflexion ersichtlich.
Wir alle haben unsere blinden Flecken und sogar ein unbekanntes Feld. Einige Möglichkeiten, diese mehr und mehr aufzudecken, sind:
- der offene Austausch mit anderen Menschen,
- die eigenen Werte erkennen und leben,
- den eigenen Lebenssinn erkennen oder
- die Orientierung an einem Persönlichkeitsmodell wie dem Enneagramm.
- etc.
Das ist ein anhaltender Prozess, der einen liebevollen Umgang mit uns selbst voraussetzt und uns zu mehr Lebensqualität und weniger Missverständnissen verhilft.
Schrittweise.
© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 13.6.2026
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Ich freue mich jeweils auf den Anstubser und lese ihn mit Interesse. Für einen Elternabend im Kindergarten konnte ich einen Teil von einem Newsletter einsetzen. Manchmal begleiten mich Anstubsergedanken auch durch die Woche und geben mir eine neue Sicht. Danke!