«Inmitten der Schwierigkeiten liegt die Möglichkeit.» Schwierigkeiten aushalten und nach Möglichkeiten suchen. Hier ein Beispiel eines beeindruckenden Menschen.
Inmitten der Schwierigkeiten liegt die Möglichkeit
Albert Einstein
Schwierigkeiten aushalten. Trotz aller Kraftlosigkeit und fehlender Perspektiven nach Möglichkeiten suchen. Ein Beispiel eines beeindruckenden Menschen, der sich in einer Situation befand, in der wohl viele von uns verzagen würden.
Geboren mit einem bösartigem Tumor
Ben Underwood wurde 1992 in Sacramento mit einem seltenen bösartigen Tumor, der vor allem Kinder betrifft, geboren. Dieser Tumor greift die Netzhaut an. Da er sich ohne Behandlung schnell ausbreitet, mussten die Ärzte Ben mit drei Jahren beide Augen entfernen.
Übertriebene Hilfsbereitschaft als Einschränkung
Seine Mutter erzählt, dass die oft übertriebene Hilfsbereitschaft der Leute ihn zusätzlich einschränkte. Sie hingegen liess ihn Treppenstufen hinauf- und hinunterspringen oder stelle ihn vor andere schwierige räumliche Aufgaben, was ihn verständlicherweise manchmal ziemlich wütend machte.
Die Möglichkeiten entdecken
Mit 4 Jahren begann Ben, sich anzupassen. Er benutzte Zunge und Gaumen wie ein Schlaginstrument. Damit fand er einen Weg, wie er über seine Ohren «sehen» konnte. Durch intuitives Experimentieren lernte er, Schnalzgeräusche, die von der Welt um ihn herum abprallten und zu ihm zurückkamen, zu interpretieren. Auf diese Weise entstand eine akustische Landschaft.
Erste Erfolge
Als er in den Kindergarten kam, war er in der Lage, sich mit grosser Sicherheit zu orientieren. Er konnte ein geparktes Auto von einem geparkten Laster unterscheiden. Auch eine Nachbarin, die 5 Häuser weiter auf dem Gehsteig ging, erkannte er am Klappern ihrer Sandalen.
Beeindruckend!
Seine Echoortung war ähnlich wie das Navigationssystem von Fledermäusen. Ben fuhr in seinem Viertel Fahrrad, spielte Basketball und Theterball. Beim Videospielen schlug er sogar seinen Bruder, indem er lernte, die unterschiedlichen Geräusche zu deuten.
Herausforderungen des sozialen Umfelds
Im Gegensatz zu seiner Mutter, wollte sein Lehrer nicht, dass Ben auf dem Klettergerüst spielte. Der Studienberater fand, Ben müsse einen Blindenstock benutzen, doch der weigerte sich.
Das Ende? Nein!
Mit 16 Jahren erlag Ben seinem Krebsleiden. Viel zu jung. Und doch hat er in seinem Leben enorm viel erreicht. (Aus «Anders sehen» – Beau Lotto)
Wer Bens Geschichte kennt, kann ihn unmöglich vergessen, obwohl man ihn nie persönlich gekannt hat.
© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 3.8.2026
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Erfüllt leben
Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.
«Ein voller Terminkalender ist noch lange kein erfülltes Leben.» Ein Plädoyer für ein erfülltes Leben – trotz vollem Terminkalender.
Leben heute gestalten
Meine Coaching-Angebote im Überblick.
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Ich freue mich jeweils auf den Anstubser und lese ihn mit Interesse. Für einen Elternabend im Kindergarten konnte ich einen Teil von einem Newsletter einsetzen. Manchmal begleiten mich Anstubsergedanken auch durch die Woche und geben mir eine neue Sicht. Danke!