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Stress hinausbrüllen

«Das Elf-Uhr-Gebrüll, bei dem es darum ging, dass Studenten um Punkt elf Uhr abends ihre Panik vor Prüfungen hinausbrüllten.» (Blöd-)Sinn? Wie wir mit Stress umgehen können.

«Das Elf-Uhr-Gebrüll, bei dem es darum ging, dass Studenten um Punkt elf Uhr abends ihre Panik vor Prüfungen hinausbrüllten.» Blödsinn oder Prävention? Wie wir mit Stress umgehen können.

Aus «Schattenmädchen» - einem Fredrika-Storm-Krimi

Angst und Panik rausbrüllen. Die Situation, die hier in einem Fredrika-Storm-Krimi abgebildet wird, fasziniert mich. Sie ist ungewöhnlich und wirkt auf mich sehr anziehend. Weil sie einen Umgang mit Stress und Angst aufzeigt.

In der Regel brüllen wir Angst und Panik in uns hinein. Wir implodieren. Mit den entsprechenden Konsequenzen.

Unser innerer Container füllt sich mit belastenden Gedanken und Ereignissen.

Manchmal sind wir dünnhäutig, manchmal übervoll mit Eindrücken – und reagieren dadurch immer sensibler auf Anforderungen, auch gegenüber unserem sozialen Umfeld. Alle inneren Speicher sind heillos überlastet. Die Leistungskapazität sinkt. Auch die Motivation fehlt. Wir werden langsamer. Um unsere innere Freiheit ist es geschehen.

Ein möglicher Umgang

Das Elf-Uhr-Gebrüll empfinde ich als ein entlastendes Szenario. In einem gemeinsamen Ritual drückt man sein Befinden aus. Wahrscheinlich hilft das Gebrüll der anderen, die eigenen Mauern fallen zu lassen und in dieses erlösende Hinausschreien zu versinken. Mit dem Wissen, man ist mit der momentanen Belastung nicht allein. Dieses Gebrüll fand in einem Uni-Gebäude statt und war rundherum bekannt. Heisst: Es gab keine besorgten Anrufe bei der Polizei.

Frühzeitig Balance halten

Andere Möglichkeiten sind, einen oder mehrere Ausgleiche zu leben. Zum Beispiel:

  • Ein Hobby
  • Austausch mit Freund:innen (ev. auch ausserhalb unseres Stressumfeldes)
  • Meditation
  • Sport
  • etc.

Diese Alternativen müssen fix eingeplant werden. Es ist gut, wenn wir sie trotz inneren Widerständen in unserer Agenda führen und sie leben.

Vorher und nachher

In einer Stressphase fühlt sich jegliche Aktivität im Vorfeld unmöglich oder auch unnötig an. Und so suchen unsere inneren Stimmen nach Argumenten, damit wir diesen «Verpflichtungen» nicht nachgehen müssen.

  • Was, das auch noch?
  • Es ist doch noch so viel zu tun.
  • Das muss jetzt warten.

Die Überwindung, Sport zu treiben oder sich mit andern zu treffen, erscheint uns in diesen Momenten als sinnlos.

Tun wir es doch, baut sich eine gesunde Distanz zu unserem inneren Stress auf. Im Nachhinein sind wir entspannter und müssen nicht auf den Notfallknopf drücken – was nicht ausschliesst, dass wir dann und wann im geschützten Raum mal so richtig brüllen dürfen …

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 4. 7.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Umgang mit Stress

Stressbewältigung durch Fokussierung

Stress senken und sich wieder auf die Ziele fokussieren

«Als wir unser Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.» Immer mehr Leistung geht auf Dauer nicht auf. Entspannungsmassnahmen sind angesagt. Coaching-Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Stress lass nach – Stressbewältigung ist möglich!

Stress lass nach – Stressbewältigung ist möglich!

Ist ein stressfreies Leben möglich? Diese Frage muss anders gestellt werden. Ist es möglich, mit einem bewussten Umgang Stress im Alltag zu reduzieren? Ja! Aber es ist in der Regel nicht möglich, wenn wir uns nicht bewusst damit auseinandersetzen. Stressbewältigung nebenbei geht schlecht. Dabei ist regelmässige Entspannung pro Tag sehr wichtig. Es gilt, mit eingeübten Methoden Druck wegzunehmen oder zu reduzieren. Umgang mit Stress ist möglich. Je früher, desto wirksamer. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

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PositivePsychologie.com: Stress- und Burnout-Prävention - Stressbewältigung: 10 Techniken und schnelle Tipps

Sehr guter Artikel rund um das Thema Stress und dessen Prävention auf positivepsychologie.com.

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«Werde, der du bist.» Schon wieder Selbstoptimierung? Schon wieder an sich arbeiten und gefühlt unerreichbare Ziele anpeilen? Nein. Denn wir sind «schon da».

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A. B.

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