«Wenn es um Gefühle geht, gibt es kein «soll». Du fühlst, was du fühlst.» Von Gefühlen und ihrer Wirkung.
Wenn es um Gefühle geht, gibt es kein «soll». Du fühlst, was du fühlst.
Aus «The Hike» von Lucy Clarke
Wenn ich von Gefühlen rede, meine ich meistens das «Bauchgefühl». Das ist die Körpergegend, wo ich gewisse Signale empfange. Besonders, wenn es um das Thema Gerechtigkeit geht.
Gefühle haben eine eigene Sprache, eigene Signale und sind meistens sehr persönlich. Wir sehen sie nicht. Sie reden aus unserem tiefsten Innern – wenn wir sie lassen.
Dann spüren wir sie und nehmen an ihren Auswirkungen teil.
Gefühle können, sind sie mal in Fahrt, uns überrumpeln und sind genau dann schwer steuerbar. Nicht selten sind wir ihnen ausgeliefert.
«Du fühlst, was du fühlst.»
Gefühle sind subjektive Wahrheit und erlauben doch keine Ausreden.
Wir können sie nicht von uns trennen. Unterdrücken wir sie, werden sie stärker. So lange, bis wir uns auf sie einlassen. Gefühle brauchen Raum und Zeit.
Gefühle prägen uns mehr als wir uns vorstellen können.
Ob wir etwas einfühlsamer mit ihnen umgehen sollten? Unsere manchmal damit verbundene Verwirrung akzeptieren und ihnen vertrauen?
Gefühle kennen keine Logik – aber oft den besten Weg. Vielleicht ist dieser nicht nachvollziehbar. Im ersten Moment. In der Folge jedoch immer sorgsam, seltsam befreiend und unser Menschsein unterstützend.
Es macht nichts, wenn wir mal sprachlos sind. Dafür haben wir schliesslich Gefühle.
Sie sind spezialisiert auf innere Spannungen, die wir nicht verdrängen können.
Lassen wir sie gefühlvoll ihre Bestimmung leben …
© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 2.5.2026/Andreas Räber
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«Ich möchte Ihnen an dieser Stelle nochmals herzlich danken für Ihre bleibenden Impulse und Anregungen, welche mich bis heute begleiten.»