«Als ich aus der Zelle durch die Tür in Richtung Freiheit ging, wusste ich, dass ich meine Verbitterung und meinen Hass zurücklassen musste, oder ich würde mein Leben lang gefangen bleiben.» Freiheit und was befreiend klingt, trägt auch Verantwortung in sich.
«Als ich aus der Zelle durch die Tür in Richtung Freiheit ging, wusste ich, dass ich meine Verbitterung und meinen Hass zurücklassen musste, oder ich würde mein Leben lang gefangen bleiben.»
Nelson Mandela
Ich erinnere mich noch gut an die Schallplatte des deutschen Pop- und Rock-Sängers Peter Maffay: «Frei sein». Dieser Titel machte mir damals als Teenager grossen Eindruck. Schliesslich war ich mitten im Loslösungsprozess von meinen Eltern.
Frei sein klingt so befreiend, von alten – und gefühlt einengenden – Erwartungen.
Tun und lassen können, was man will!?
Frei sein. Endlich tun und lassen können, was ich will. So ungefähr würde ich das Gefühl beschreiben, als ich meine erste eigene Wohnung bezog. Und damit kamen überraschend auch andere Gefühle.
- Wie ist das nun mit der Musiklautstärke? Darf ich jetzt so laut aufdrehen, wie ich will? Wie weit hört man meine Musik – und damit einen Teil meiner damals sehr wichtigen Interessen?
- Wie weit will ich mich meinen Mitmenschen offenbaren, vielleicht sogar «aufdrängen»?
Will ich das überhaupt? Und wie ist das mit der Ordnung? Jetzt muss ich tatsächlich alles selbst putzen. Auch vor der Haustüre?
Ich realisierte: Freiheit hat automatisch auch mit Grenzen und Verpflichtungen zu tun …
Freiheit wird über Rahmenbedingungen definiert
Was sich als attraktiv darstellte, hatte eben doch auch Rahmenbedingungen. Das Schwierige war, dass diese mir nicht offenkundig waren. Während in meinem Elternhaus vieles klar war, änderte sich dies in der «Freiheit».
Auf Klarheit folgte Unsicherheit – und damit auch die Frage, was mir selbst gut tut.
Sichtweise auf die ganze Nachbarschaft
Natürlich konnte ich so tun, als wäre ich der einzige Mensch in diesem Wohnblock, und in voller Lautstärke Musik laufen lassen. Doch alles hat Folgen. Und ich liebte meinen «Fuchsbau». Den ich bestimmt besser geniessen konnte, wenn im ganzen Block eine gute Stimmung herrschte. Kommt dazu, dass das, was ich den Nachbarn einfach so zumuten würde, ich bei anderen ja auch nicht mag …
Unser Innenleben beeinflusst unsere Freiheit
Während ich mich mein Leben lang in Freiheit bewegen konnte, war Nelson Mandela über 27 Jahre in politischer Gefangenschaft. Für ihn war Freiheit auch eine Frage des Innenlebens und der Beziehung zu seinen Mitmenschen. Und des Friedens mit seiner eigenen Geschichte.
Das ist die wohl wichtigste Grundvoraussetzung, damit sich Freiheit wirklich entfalten kann.
© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 7.9.2026
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Historisches Lexikon der Schweiz: Historische Erklärung des Begriffs «Freiheit»
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Was ist Freiheit? Erklärvideo von Andreas Lorson, Ethik-, Philosophie- und Musiklehrer
Erläuterung der philosophische Konzeption des Freiheitsbegriffs. Kurzes Video auf YouTube.com
Spuren hinterlassen
Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.
«Für alle Genres gilt: nicht kopieren, sondern anders sein. Am Ende des Tages zählt es, eigene Fussspuren zu hinterlassen und nicht in denen anderer zu wandeln.»
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Ihnen danke ich herzlichst für Ihre Geduld und Zeit, die Sie aufbrachten, um mich durch die stürmische See zu lotsen. Die Treffen bei Ihnen haben mir immer geholfen, mich wieder auf die richtige Spur gebracht und Möglichkeiten aufgezeigt. Vielen Dank.