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Es geht nicht darum, wie viel wir geben, sondern wie viel Liebe wir in das Geben stecken.

Mutter Teresa

Weihnachten steht vor der Türe. Schon wieder?! Weihnachten vermittelt mir, dass das Jahr einmal mehr enorm schnell vergangen ist. Dieses Gefühl zeigt mir, dass ich – wohl wie viele andere – dieses christliche Fest mit dem Jahresende verbinde. Und das ist ein Punkt, der mich eigentlich ein bisschen stört.

Weihnachten will alle Menschen – ohne jeglichen Status – verbinden. Das ganze Jahr über.

Es ist gut und richtig, dass wir uns einmal im Jahr an die Christkind-Geburt im Stall erinnern. An das – laut biblischem Hintergrund – vorgelebte Friedensangebot Gottes.

Ich merke:

Wenn ich meine Gedanken auf dieses Friedensangebot lenke, fallen meine Vorbehalte – auch gegenüber aus meiner Sicht herausfordernden Menschen – immer mehr weg. Es öffnet mich, rückt meine Denk- und Sichtweisen zurecht und schafft wieder neue Beziehungsmöglichkeiten.

Ob die Weihnachtsgeschichte genau dies bewirken will? Annahme, so wie wir sie von einem liebenden Gott auch für uns erwarten? Meine inneren Kriterien und Erwartungen ausschalten – oder wenigstens sorgfältig hinterfragen?

Mir jedenfalls tut dieser Filter gut. Denn im Grunde genommen möchten wir wahrscheinlich alle gut miteinander auskommen.

«Liebe in das Geben stecken». So wurde uns Weihnachten konkret vorgelebt – und damit eine wichtige Grundlage für all unsere Beziehungen geschaffen.

Weihnachten? Ja! Gerne das ganze Jahr über.

Weiterführende Lesetipps

Eine besondere Weihnachtsgeschichte

Weihnachtsgeschichte Anstubser

Eine Weihnachtsgeschichte, die eigentlich keine ist und doch irgendwie nach Weihnachten klingt. Es ist eine wahre Begebenheit und das macht sie besonders. Anders und auch spannend. Weiterlesen auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Weihnachtsimpuls: Die Geschichten von uns allen sind wichtig

Weihnachtsimpuls – Menschen verstehen

Eine «Weihnachtsgeschichte» für Erwachsene. Weihnachten naht und damit die Zeit, in der wir ein paar freie Tage haben und uns mit Familie und Freunden zum gemeinsamen Feiern treffen. Weihnachtsgeschichten bei Kerzenlicht vorlesen, ein leckeres Essen, vielleicht ein Glas Wein und das Zusammensein geniessen. In diesem Weihnachtsimpuls erzähle ich eine wahre Geschichte, die sehr gut zu Weihnachten passt. Weiterlesen auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Weihnachten: Ich bin da.

Schachtelhalm und verdorrtes Blatt: Sinnbild für unsere Vergänglichkeit und Erinnerung

Im folgenden Weihnachtsimpuls berichte ich von einer intensiven Begegnung. Einer authentischen. Aus der heutigen Zeit. Eine, die mich selbst sehr positiv herausgefordert und nachdenklich gestimmt hat. Gott begegnet uns in der Regel kaum sichtbar. Und doch: In den dunkelsten Zeiten unseres Lebens kann er sehr wohl spürbar werden. Das nachfolgende Ereignis wirkt auf mich wie eine Weihnachtsgeschichte. Weiterlesen auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

ERF-Medien.ch: vieles zum Thema Weihnachten

Fakten und Hintergründe zum Thema Weihnachten auf ERF-Medien.ch

Warum feiern wir die Geburt von Jesus Christus? Inwiefern ist sie heute noch relevant für uns? Facts und Hintergrundinformationen in Radio, Podcast, TV. Tauchen Sie ein in verschiedene Weihnachtsbräuche und -traditionen. Erfahren Sie mehr über die Bedeutung von Weihnachten. Weiterlesen auf ERF-Medien.ch.

Stärker werden

Coachingimpuls: Stärker werden, Kompetenzen erkennen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Unzulänglichkeiten disqualifizieren nicht. Sie verweisen lediglich auf die Fähigkeiten anderer.» Wenn wir etwas nicht gut können, kann uns das enorm stressen. Das muss nicht sein, wie dies die Teamsicht zeigt.

Man kann jemanden nicht nicht mögen, wenn man dessen Geschichte kennt – auch wenn sie noch so krass anmutet.

Aus dem Buch «Tell me» von Thomas Pyczak

Meist machen wir uns sehr schnell ein Urteil über Menschen. Auch als Coach laufe ich Gefahr, schnell zu «wissen», wo das Problem eines Coachees liegt und was das «Richtige» für ihn/sie ist. Nicht selten komme ich jedoch zum Schluss, wie wenig ich über meine Mitmenschen weiss.

Nächste Woche ist Weihnachten, das Fest der Liebe. Laut der Original Weihnachtsgeschichte ist das Christkind an Heiligabend geboren, um uns Menschen zu retten. Dieses «Menschenretten» deute ich persönlich gerne um auf «beziehungsfähiger machen». Beziehungsfähigkeit fördert die persönliche Entwicklung, reduziert Konflikte und schenkt uns Kraft und Lebensmut. Und beziehungsfähiger werden wir, wenn wir uns auf Begegnungen einlassen.

Das Buch «Tell me» von Thomas Pyczak enthält eine wunderbare Geschichte (StoryCops) aus Amerika, die sich für mich wie eine Weihnachtsgeschichte anfühlt. Menschen begegnen sich, zeigen ihre Verletzlichkeit und spüren emotionale Resonanz, Verbundenheit und Vertrauen. Ein besonderer Moment, eine Art «Heiligabend»…

Die Geschichte von StoryCops habe ich in meinem Weihnachtsimpuls aufgegriffen.

Hier geht es zum ganzen «Weihnachtsimpuls: Die Geschichten von uns allen sind wichtig».

Weiterführende Lesetipps

Die Weihnachtsgeschichte als Ratgeber für den Lebensalltag

Was wir von der Weihnachtsgeschichte heute lernen können.

Was wir von der traditionellen Weihnachtsgeschichte lernen können. Mehr auf Raeber-Leben-Blog.ch lesen.

Weihnachtsgeschichten – Storytelling mit Hoffnung

Weinachtsgeschichten: Es war einmal und bedeutet noch heute

Wenn wir an Weihnachtsgeschichten denken, wird vermutlich vielen von uns als erstes diejenige aus dem Lukas-Evangelium aus der Bibel in den Sinn kommen: Hirten, Engel, Maria und Josef mit dem Christkind, die heiligen drei Könige. Weihnachtsgeschichten beschreiben besondere Momente aus dem und für das Leben. Von Geschichten können wir lernen. Sie zeigen auf, wie andere in Herausforderungen gehandelt haben. Oft sind wir völlig auf prägende Momente und Ereignisse fokussiert und der Blick von «oben» oder von «aussen» kann vieles relativieren. Darum gebe ich Weihnachten hier ganz bewusst Raum.

Glücklich sein

Coachingimpuls: Was ist Glück? Wie kann man glücklich sein?

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Glücklich ist einer, der sich bei Sonnenuntergang auf die aufgehenden Sterne freut.» Glück haben wir oft mehr in der Hand, als wir glauben.

«Die grössten Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.»

Friedrich Nietzsche

Stille Nacht, heilige Nacht – so klingt es alljährlich an Weihnachten. In den stillsten Stunden geschehen oft die grössten Ereignisse. Dem neugeborenen Christkind werden viele Wunder nachgesagt. Zum Beispiel, dass es später zerbrochenen Beziehungen zu neuen Chancen verhilft, weil es in erster Linie unser Innenleben verändert.

Um die innere Haltung und um Beziehungen geht es auch in der diesjährigen von mir empfohlenen Weihnachtsgeschichte. Es ist die Geschichte von Lea und ihrer Familie. Ein Happyend gibt es darin allerdings nicht. Wie in der Original-Weihnachtsgeschichte auch nicht. Es ist wohl mehr ein Anfang mit neuen Voraussetzungen, der in der Stille einer ganz gewöhnlichen Nacht geschieht …

 

Manchmal ist es weit bis Weihnachten

Manchmal ist es weit bis Weihnachten

Lea war weg. Mit brechender Stimme und Tränen in den Augen verliess sie damals das Haus. Es war kein richtiger Streit, aber sie hatte eine Wut im Bauch, eine unbestimmbare Wut auf Mama und Papa, auf das Haus, auf diese Stadt, dieses Land, dieses Leben! Eine richtige Verabschiedung gab es nicht, die Tür knallte, und Lea war verschwunden.

«Manchmal ist es weit bis Weihnachten» lesen oder hören. 

Weihnachtsgeschichte mit Tiefgang für Erwachsene

Weiterführende Tipps:

Eine besondere Weihnachtsgeschichte

Eine Weihnachtsgeschichte, die sich wirklich ereignet hat. Und wie es Weihnachtsgeschichten so an sich haben, heben wir ab, tauschen die Kultur und tauchen in die Vergangenheit ein.

Weihnachten: Ich bin da.

In dieser Geschichte geht es um eine intensive Begegnung aus der heutigen Zeit. Eine, die mich selbst positiv herausfordert und nachdenklich stimmt.

Schlüsselmomente

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.
«Im selben Moment packt mich ein Unbehagen, als ich eine andere Version der Wahrheit erkenne.» Immer wieder neue Dimensionen erkennen.

Weihnachtsgeschichten – Storytelling mit Hoffnung

Wenn wir an eine Weihnachtsgeschichte denken, wird vermutlich vielen von uns diejenige aus dem Lukas-Evangelium aus der Bibel als erstes in den Sinn kommen. Hirten, Christkind, Maria und Josef und die drei Weisen aus dem Morgenland. Weihnachtsgeschichten beschreiben besondere Momente aus dem und fürs Leben. Von Geschichten können wir lernen.

«See the Unseen»

(Claim Swarovski Optik)

Was wäre, wenn Weihnachten heute stattfinden würde? Wenn heute, in unserer Zeit, in unserem hektischen Alltag, ein Kind geboren würde, das als Erlöser zur Welt käme? Ich habe Flurin Dewald gebeten, die biblische Geschichte von damals ins Heute zu transferieren. Gönnen Sie sich einen Moment der Entspannung.

Herzlichen Dank für Ihre Treue im 2018!

Andreas Räber – GPI®-Coach

Begegnung in Bern-Bethlehem

Eine Weihnachtsgeschichte von Flurin Dewald

«Das ist die Neue für den Yoga-Chanel, hat bereits mit Heidi Klum zusammengearbeitet, ausserdem für Weight Watchers diese…»

«Ja, ist gut. Mach das mit dem Chanel. Aber regelmässig was hochladen! Bald ist Jahresanfang, da wollen die Leute wieder abnehmen – und wir liefern ihnen dann zwei in einem: awareness und fitness.»

«Und du, wo steht die Zalindo-Kampagne?»

Manuel tippt mit dem Zeigefinger in der Luft auf den Kopf des Mitarbeiters, wie ein Dirigent, nur etwas weniger lustvoll. Eigentlich ist da überhaupt keine Lust, und schon gar keine Musik, aber eine Bühne ist es schon, dieses durchgestylte Loft-Office, in dem Manuel auftritt und den Takt angibt. Vorwärts soll es gehen, immer vorwärts, höher, mehr, neuer, frischer. Die Hypes halten nicht mehr lange an; das gibt den Rhythmus vor, den Manuel hier eigentlich nur weitergibt. Manuel Senn, 28 Jahre, seit 9 Monaten Projektleiter hier bei Next Big Thing in Bern. Manuel wird langsam alles zu viel. Alles braust und saust ihm um die Ohren, dabei ist er es eigentlich selbst, der das Tempo macht. Er fühlt sich innerlich leer. – Ach was erzählst du da? Diese Floskeln! Innere Leere, Orientierungslosigkeit, Oberflächlichkeit, Haltlosigkeit. Nur Esoteriker denken so.

Es surrt in der Jeans. 95 ungelesene Emails. NZZ-Newsticker («Frankenstärke schwächt Wirtschaftswachstum»), WhatsApp-Nachricht von Julia: «Lieber Manuel, bitte zurückrufen, es gibt hier eine einmalige Opportunity!»

«Leute, ich muss los. Bleibt dran!»

Julia ist alles andere als eine Esoterikern: rational, wach, ehrgeizig und zielstrebig. Das gefällt Manuel an seiner Assistentin. Sie hat einen guten Riecher, wie man so sagt.

«Was gibt’s?»

«In Bethlehem sei ein Kind geboren.»

«Ja, in Palästina werden Kinder geboren, das ist nichts Neues.»

«Nein, Bern-Bethlehem! Das geht gerade viral. Das verrückte: Die Menschen stehen Schlange um es zu sehen. Ich weiss auch nicht mehr, aber wir müssen uns das ansehen. Vielleicht ein neuer Justin Bieber!»

«Au ja, das wär’s! Der alte Justin ist ja eigentlich auch viel zu alt inzwischen.»

Der schwarze BMW quickt zweimal kurz auf, Manuel lässt sich ins Leder fallen, startet den Motor und braust auf die Strasse. Was hat Julia gesagt, ein Baby in Bethlehem geht viral? Nun ja, eigentlich ist je absurder, desto besser. Aber trotzdem: was zum Teufel…

Mit dem Teufel fühlt sich Manuel irgendwo im Bund. Wer dieser Teufel genau sein mag, ist ihm schleierhaft, aber Stats, facts, likes, clicks, cash. Seine Seele jedenfalls kommt ihm verkauft vor. Seele, nur schon dieser Klang: Seele – wie Musik, kindlich irgendwie, so weich und weit weg. Seelisches sollte man sich vom Leib halten in diesem Business.

Manuel brettert vor das Hochhaus, er sieht Julia bereits winken. Hier muss es sein. Sie zeigt nach unten, Im Keller?

«Ja, offenbar haben die Armen nichts anderes bekommen. Zur Zeit ist in Bern offenbar alles ausgebucht, auch privat über airbnb. Und das mit einem neugeborenen Baby!»

Auf der Kellertreppe, wo die ganzen Leute stehen und offenbar warten, damit sie alle das Kleine sehen können, wendet sich Manuel an eine Frau, die vor ihm steht.

«Wissen Sie, was hier zu sehen ist?»

Die etwas zerbrechliche Dame dreht sich um, nickt fast unmerklich und sagt nur:

«Ja, ich glaube, ich weiss es. Aber erklären kann ich es Ihnen nicht.»

«O Gott, sagt Manuel, wie das hier aussieht. Man müsste mal… – Psst!»

Es ist nämlich still.

Aber es ist eine klingende Stille. Eine warme, andächtige, feierliche Stille. Auf der Kellertreppe stehen Menschen, Jung und Alt, stehen einfach da, einfache Menschen aber mit warmen Blicken. Beseelt, kommt Manuel in den Sinn, ja beseelt wirken die alle. Es ist ein altes, fast vergessenes Gefühl, das in ihm hochkommt. Es erinnert ihn an die wohligen Stunden seiner Kindheit, wenn er nach einem Unfall oder einer unfairen Geschichte mit den Kameraden geweint, geheult, geschluchzt hat und  dann – irgendwann im Schoss der Mutter Ruhe gefunden hat. Ruhe und Geborgenheit und Stille. Was für eine wunderbare Empfindung.

Und auf einmal kommt Manuel alles so lächerlich vor. Die ganze Hektik, das Business, der Stress, das Getue und Getöse kommt ihm kindisch vor. Das hingegen hier, diese Stimmung, das ist zwar kindlich, aber nicht kindisch. Und dann liegt es da, dieses Kind. Es liegt in Windeln gewickelt friedlich in einem Bettchen, ein schäbiges und verranztes Bettchen, aber das spielt jetzt keine Rolle…

Später denkt Manuel die ganze Zeit an diesen Moment. Er kann nicht vergessen, wie es ihm vorkam, dass er dieses Kind irgendwie bewunderte. Er bewunderte es aus tiefstem Herzen. Obwohl es nichts tat. Oder gerade weil es nichts tat, es nichts von ihm wollte, ihn zu nichts drängte und ihm nichts verkaufen wollte. Es war einfach da, uns das war das wunderbarste Gefühl auf Erden. Es war eine Begegnung, die ihn nicht mehr los lässt. Etwas Himmlisches lag in der Luft, etwas Ewiges, Reines, Vollkommenes, von dem Manuel mehr will. Und er weiss, er kann dieses Kind niemandem verkaufen. Es wird nichts einbringen. Es wird sich nicht vermarkten lassen. Man kann das ja nicht einmal kommunizieren.

Man muss es selbst erlebt haben.

Weitere Tipps aus dem WWW

Lust auf noch mehr Weihnachtsgeschichten?

Auf Christliche-Feiertage.ch habe ich eine Auswahl an Weihnachtgeschichten zum Ausdrucken und Vorlesen bereitgestellt.

Weihnachten: Ich bin da.

Ein Bericht einer intensiven Begegnung aus der heutigen Zeit. Eine, die mich selbst sehr positiv herausgefordert und nachdenklich gestimmt hat.

Aus unserem Anstubser-Archiv.

Eine besondere Weihnachtsgeschichte

Auch 2017 habe ich im Weihnachts-Anstubser eine kurze Weihnachtsgeschichte erzählt. Sie hat sich wirklich ereignet. Und wie es Weihnachtsgeschichten oft so an sich haben, heben wir ab, tauschen die Kultur und tauchen in die Vergangenheit ein.

Aus unserem Anstubser-Archiv.

«Es war als sängen die Engel»

Es war das Jahr 1942, als acht bunt gewürfelte amerikanische ausgebildete Flieger im Stillen Ozean notlanden mussten. In drei winzigen Schlauchboten trieben sie während dreier Wochen im Kampf um Leben und Tod dahin. Die Schlauchboote waren so klein, dass sich die Männer zum Teil gegenseitig die Füsse über die Schultern legen mussten. Drei Wochen verloren im Ozean! Das bedeutet, dem Salzwasser ausgesetzt zu sein, der Kälte der Nacht, der Macht des stürmischen Meeres, der glühenden Sonne am Tag und das alles ohne Trinkwasser oder Nahrung. Wie kann man solche Strapazen aushalten?

Einer dieser acht Soldaten hatte ein Neues Testament dabei. Und so ruderten sie die Boote jeweils am Morgen und am Abend zusammen, einer las darin eine Textstelle vor und am Schluss beteten sie gemeinsam das «Vater unser». Gott sprachen sie in ihren Gebeten als «Alter Meister» an. Ein Mitglied fand, dass diese «Halleluja-Versammlung» unter freiem Himmel nicht helfen werde, war aber auch nicht dagegen. Erfahrene Männer und hartgesottene Sünder wie sie konnten doch kaum erwarten, dass in dieser Wasserwüste Hilfe kam.

An einem dieser Tage wurde aus dem Matthäus-Evangelium Kapitel 6, ab Vers 31 vorgelesen:

«Darum soll ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden? Nach solchem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiss, dass ihr alles bedürftet. Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorget nicht für den anderen Morgen, denn der morgige Tag, wird für das Seine sorgen. Es genug, dass ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.»

Für die einen weckten diese Bibelverse neue Zuversicht, für andere wirkten sie wie Hohn – besonders, weil am anderen Morgen immer noch kein Essen da war.

Als es dunkel wurde, feuerten sie ihre abendliche Leuchtpatrone ab, in der Hoffnung, irgendjemand würde sie sehen. Doch diesmal war es eine Fehlzündung. Die feurige Kugel stieg etwa 15 Meter hoch und fiel herunter, gerade zwischen die Boote, wo sie im Zickzack-Kurs in blendendem Rot über das Wasser schlingerte.

Das Licht erhellte den Ozean auf Hunderte von Metern und bis in die Tiefe des Meeres. Zwei prächtige Fische, verfolgt von Barrakudas, sprangen aus dem Wasser und plumpsten direkt in das Boot der Männer…

Das ist eins von vielen Wundern, die diese Crew in den wohl drei schwersten Wochen ihres Lebens erlebten.

Fühlt sich das erlebte nicht fast wie eine Art Weihnachtsgeschichte an? Ob wir Ähnliches auch in unserem Leben häufiger erleben, als uns bewusst ist?

Die ganze Geschichte kann man im Buch «Es war als sängen die Engel» (Verlag GTB Siebenstern, ISBN N 3-579-050214-4) nachlesen.

Weihnachten: Ich bin da.

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

An Weihnachten nicht über Weihnachten zu reden, wäre sicher falsch. Doch dieses Thema hatten wir ja bereits. Ich habe mich deshalb entschieden, von einer intensiven Begegnung zu berichten. Einer authentischen. Aus der heutigen Zeit. Eine, die mich selbst sehr positiv herausgefordert und nachdenklich gestimmt hat. Und dieses Erlebnis fühlt sich wie eine Art Weihnachtsgeschichte an.

An Weihnachten spielen Rollen keine Rolle

An Weihnachten spielen Rollen keine Rolle - ein Weihnachtsimpuls mit Tiefgang

Weihnachten steht vor der Tür und damit für viele Menschen auch grosse Herausforderungen. Stille Nacht, Heilige Nacht ist nicht immer nur heilig. Sie kann einen auch innerlich zerreissen. Vor allem wenn man weiss, wie es sein könnte und sollte – und eben doch nicht ist. Einsamkeit, Trauer, Wut, Verluste – all das sind ungebetene Weihnachtsgäste, die manchmal trotzdem auftauchen.

Ein Coaching-Impuls mit Tiefang und mit dem Versuch an Weihnachten mehr Menschlichkeit zu erreichen. Weiterlesen auf christliche-lebensberatung.ch

Weihnachtsgeschichten mit tieferem Sinn zum Vorlesen

Weihnachten in Radio und TV auf ERF-Medien.ch

Besinnliche Weihnachtsgeschichten mit tieferem Sinn zum Ausdrucken und Vorlesen. (ERF-Medien.ch)

Kurze Weihnachtsgeschichten Zum Ausdrucken, Vorlesen und Nachdenken

Kurze und lustige Weihnachtsgeschichten für Kinder, Erwachsene, Firmenweihnachten zum Ausdrucken, Nachdenken und Geniessen

Weihnachtsgeschichten für Kinder und Erwachsene: Weiterführende Tipps und Geschichen als PDF zum Ausdrucken. (Christliche-Feiertage.ch)

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Das Enneagramm ist eine unheimlich spannende Sache. Denn es hat unheimlich viel Kraft! Sein Ziel ist ein bewusster Umgang mit dem Leben. Persönlichkeitsentwicklung. Eigene Denk- und Sichtweisen immer besser wahrnehmen und dementsprechend handeln. Mit Hilfe des Enneagramms wird nicht nur festgefahrenes Verhalten entlarvt, es gibt auch neue Wege zu entdecken. Das Enneagramm ist eines der ältesten und bewährtesten Persönlichkeitsmodelle. Hier stelle ich es kurz vor und zeige auf, welchen Nutzen Sie davon haben. Weiterlesen auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

«Seine Worte berühren mich eigenartig tief, obwohl sie ja keinen Trost enthalten.»

Charlotte Link (aus dem Buch «Sechs Jahre: Der Abschied von meiner Schwester»)

Weihnachten wird oft mit Frieden und Harmonie gleichgesetzt. Dabei geschah die Geburt des Christkinds in einem extrem spannungsgeladenen Umfeld. Und mitten hinein das Zeichen von Gott: Ich bin da.

Im Buch «Sechs Jahre: Der Abschied von meiner Schwester» beschreibt die deutsche Bestseller Autorin Charlotte Link, wie ihre Familie alles versucht, um ihre krebskranke Schwester zu unterstützen und zu ermutigen.

Einen nahestehenden Menschen zu verlieren, kann einen an äusserste Grenzen führen. Charlotte Link ist verzweifelt. Ihre Eltern raten ihr, einen Psychologen oder Psychiater aufzusuchen. Eines Nachts steht sie auf und überlegt, an wen Sie sich wenden könnte. Niemand ist fähig genug, ihr in diesem Fall helfen zu können. Ihr Fazit:

«… bleibt mir der liebe Gott als einzige, als letzte Anlaufstelle.»

Link erklärt, sie habe nie geprüft, ob es einen Gott gibt. Sie ist sich bewusst, dass sie einen Vermittler braucht. Und so geht sie zum Pfarrer, den sie bis dato erst zwei Mal gesehen hatte. Sie bekommt einen Termin gleich für den nächsten Morgen.

Dort im Gespräch bricht alles in ihr heraus. Ihre geliebte Schwester ist todkrank und niemand gibt ihr Hoffnung. Gute fünf Minuten lang reicht der Pfarrer ihr ein Taschentuch nach dem anderen.

Dann erklärt er ihr, dass weder Ärzte, noch Diagnosen, noch Statistiken, sondern alleine Gott über Leben und Tod entscheide. So richtiger Trost sei das ja auch nicht. Und trotzdem.

«Aber in diesem Augenblick spüre ich buchstäblich die Anwesenheit einer Kraft neben mir, spüre, dass ich nicht allein bin. Jemand nimmt mir einen Teil der Last von den Schultern. Jemand hilft mir, die Angst zu tragen und jemand lindert meine Verzweiflung. Die Einsamkeit der letzten Wochen löst sich auf, die Einsamkeit, die sich aus der Situation ergab, wie ich sie empfand.»

Und mitten in die Hilflosigkeit hinein das Zeichen: Ich bin da.

Weiterführende Lesetipps

Biografie «Sechs Jahre» Der Abschied von meiner Schwester - Charlotte Link

«Sechs Jahre» Der Abschied von meiner Schwester

Das persönlichste Buch von Bestsellerautorin Charlotte Link

Auf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen. Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben - denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.

ERF-Medien.ch: Eine Fülle an Radio-Sendungen und Podcasts zum Thema Weihnachten

Eine Fülle an Radio-Sendungen und Podcasts zum Thema Weihnachten

Vieles rund um Weihnachten - aufbereitet von der Fachredaktion Glaube von Radio Life Channel. Suchen, finden, hören.

Christliche-Lebensberataung.ch: An Weihnachten spielen Rollen keine Rolle

An Weihnachten spielen Rollen keine Rolle - ein Weihnachtsimpuls mit Tiefgang

Weihnachten steht vor der Tür und damit für viele Menschen auch grosse Herausforderungen. Stille Nacht, Heilige Nacht ist nicht immer nur heilig. Sie kann einen auch innerlich zerreissen. Vor allem wenn man weiss, wie es sein könnte und sollte – und eben doch nicht ist. Einsamkeit, Trauer, Wut, Verluste – all das sind ungebetene Weihnachtsgäste, die manchmal trotzdem auftauchen. Ein Impuls für den Versuch von mehr Menschlichkeit.

KMU-Marketing-Blog.ch: Lustige Weihnachtsgeschichten zum Nachdenken für Firmenweihnachten

Lustige Weihnachtsgeschichten zum Nachdenken für Firmenweihnachten

Schon bald ist Weihnachtszeit. Wie jedes Jahr stehen die traditionellen Firmenjahresabschlussessen an. Gemeinsam das Jahr abschliessen. Gemeinsam einen ersten Vorgeschmack von Weihnachten zusammen erleben. In der Advents- und Weihnachtszeit eignen sich auch Weihnachtsgeschichten, um dem Fest eine besondere Stimmung zu geben. Hier stelle ich Ihnen 3 Geschichten fürs Herz und zum Nachdenken vor, die sich gut für Ihr Firmenweihnachtsfest eigenen.

Und wie lautet Ihre Weihnachtsgeschichte?

Die bekannteste Weihnachtsgeschichte ist die aus der Bibel. Sie erzählt von dem Paar Maria und Josef und der Geburt von Jesus Christus. Im Volksmund Christkind genannt. Jahr für Jahr berührt uns diese Geschichte neu. Weil es eine ganz einzigartige Geschichte war. Geboren unter speziellen Verhältnissen, in einer Zeit, in der die Welt sozusagen kopfstand. Kopfstand, weil die Ankündigung der Schwangerschaft durch einen Engel erfolgte und weil die Mutter Maria Jungfrau war. Weil die Hierarchie zwischen Arm und Reich bei der Ankündigung der Geburt von allerhöchster Stelle nicht berücksichtigt wurde und weil dortzulande eine Volkszählung stattfand und alle Bewohner in ihren Heimatort gehen mussten.

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