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  • Andreas Räber

«Normalerweise gibt es keine Entscheidungen, die hundertprozentig richtig oder falsch sind.»

Mikael Blomkwist – Aus «Vergebung», Stieg Larsson

Manche Witze fallen einem immer wieder ein:

Ein Politiker musste sich auf ärztliche Anordnung hin eine Auszeit nehmen. Er wurde auf einen Bauernhof geschickt, um dort einfache Aufgaben zu übernehmen. Der Bauer gab ihm den Auftrag, die Kartoffeln zu sortieren. Die grossen links, die kleinen rechts auf einen Haufen. Als der Bauer wieder kam, fand er den Politiker erschöpft am Boden liegend. Auf die Frage, was denn auch los sei, antwortet dieser: «Immer diese Entscheidungen …»

Einfacher?

Vielleicht können Sie sich auch mit diesem Politiker identifizieren. Mir geht es jedenfalls so. Obwohl wir meinen könnten, dass unser Leben dank fortschrittlicher Technologie einfacher werde, wird es stattdessen komplizierter.

«Wir leben im Paradies und merken es nicht», schreibt der deutsche Philosoph Marco Wehr in seinem Buch «Komplexe neue Welt». Er meint damit, dass wir im beispielsweise Supermarkt auf eine enorm grosse Auswahl an Produkten stossen und es nicht einmal merken, geschweige denn schätzen. Ausser, es fehlt genau das, was wir möchten.

Dieser Überfluss an Produkten kann uns schlichtweg überfordern …

Mehr Möglichkeiten verlangen mehr Entscheidungen

Und so stehen wir vor dem Verkaufsregal und wissen nicht, was kaufen. Shopping ist dabei nur ein Beispiel. Dank der digitalen Welt steht uns eine Unmenge an Möglichkeiten zur Auswahl.

So entstehen Situationen wie: «Oh, das sieht auch gut aus!» oder «Welche Variante möchte ich denn heute nehmen?» und damit verbunden ein Gefühl von Überforderung bzw. die Frage nach richtig oder falsch.

Überforderung grenzt unsere Sicht ein. Wir möchten aber Klarheit und suchen sie bei bei richtig und falsch, schwarz oder weiss.

Grenzen akzeptieren und Dankbarkeit leben

Ja, was ist denn richtig oder was wäre falsch? Diese Frage lässt sich nicht immer klar beantworten. Wenn uns ein Unglück geschieht, stufen wir dies als falsch ein. Und doch wissen wir nicht, was mit uns passiert wäre, wenn wir nicht dort gewesen wären. Umgekehrt haben wir vielleicht Erfolg gehabt. Wir sind stolz auf uns, dass wir richtig gehandelt haben. Wer weiss, vielleicht hätten wir an einem anderen Ort noch mehr Erfolg gehabt …

Richtig und falsch können uns ganz viel Energie geben oder nehmen. Ob es etwas Erfüllenderes gibt als diese Einschätzung?

Ich versuche, Herausforderungen nicht als richtig oder falsch einzuschätzen, sondern so gut wie möglich anzunehmen – und mit dem, was ich habe, das Bestmögliche zu machen. Dankbar zu sein für diese Möglichkeit und für das Erreichte. Das gibt mir sehr viel.

Ich erkenne meine Selbstwirksamkeit. Ich habe die Freiheit, zu nehmen, zu geben und zu gestalten.

Wohltuend!

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 15.9.2026

Weitere Lesetipps zum Thema Umgang mit Stress

Stress hinausbrüllen

Umgang mit Stress - Stressbewältigung: Stress hinausbrüllen

«Das Elf-Uhr-Gebrüll, bei dem es darum ging, dass Studenten um Punkt elf Uhr abends ihre Panik vor Prüfungen hinausbrüllten.» (Blöd-)Sinn? Wie wir mit Stress umgehen können.

Stressbewältigung durch Fokussierung

Stress senken und sich wieder auf die Ziele fokussieren

«Als wir unser Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.» Immer mehr Leistung geht auf Dauer nicht auf. Entspannungsmassnahmen sind angesagt.

Gelassen gegen den Wind

Coachingimpuls zum Thema Gelassenheit: Gelassen gegen den Wind

«Wenn alles gegen dich zu sein scheint, dann erinnere dich daran, dass ein Flugzeug nur gegen den Wind abhebt und nicht mit dem Wind.» Gegenwind bedeutet auch Aufwind. Wenn wir ihn zu nutzen wissen.

Etwas richtig machen

Etwas richtig machen, geht das überhaupt?

«Bei der falschen Person kannst du nichts richtig machen. Bei der richtigen Person kannst du nichts falsch machen.» Wir sind dazu erzogen worden, möglichst alles richtig zu machen. Wie soll das gehen?

Richtig oder falsch

Richtig oder falsch entscheiden - den richtigen Entscheid treffen

«Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, wirf eine Münze. Egal, wie sie landet, Du wirst merken, worauf Du hoffst.» Sehr oft wünschen wir uns zu wissen, was richtig ist. Manchmal liegt die Antwort in uns selbst.

Freiheit und Verantwortung gehen Hand in Hand

Coachingimpuls: Freiheit und Verantwortung gehen Hand in Hand

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Als ich aus der Zelle durch die Tür in Richtung Freiheit ging, wusste ich, dass ich meine Verbitterung und meinen Hass zurücklassen musste, oder ich würde mein Leben lang gefangen bleiben.» Freiheit und was befreiend klingt, trägt auch Verantwortung in sich.

«Als ich aus der Zelle durch die Tür in Richtung Freiheit ging, wusste ich, dass ich meine Verbitterung und meinen Hass zurücklassen musste, oder ich würde mein Leben lang gefangen bleiben.»

Nelson Mandela

Ich erinnere mich noch gut an die Schallplatte des deutschen Pop- und Rock-Sängers Peter Maffay: «Frei sein». Dieser Titel beeindruckte mich damals als Teenager sehr. Schliesslich war ich mitten im Loslösungsprozess von meinen Eltern.

Frei sein klingt so befreiend! Von allen – und gefühlt einengenden – Erwartungen.

Tun und lassen können, was man will!?

Frei sein. Endlich tun und lassen können, was ich will. So ungefähr würde ich das Gefühl beschreiben, als ich meine erste eigene Wohnung bezog. Und damit kamen überraschend auch andere Gefühle.

  • Wie ist das nun mit der Musiklautstärke? Darf ich jetzt so laut aufdrehen, wie ich will? Wie weit hört man meine Musik – und damit einen Teil meiner damals sehr wichtigen Interessen?
  • Wie weit will ich mich meinen Mitmenschen offenbaren, vielleicht sogar «aufdrängen»?

Will ich das überhaupt? Und wie ist das mit der Ordnung? Jetzt muss ich tatsächlich alles selbst putzen. Auch vor der Haustüre?

Ich realisierte: Freiheit hat automatisch auch mit Grenzen und Verpflichtungen zu tun …

Freiheit wird über Rahmenbedingungen definiert

Was sich als attraktiv darstellte, hatte eben doch auch Rahmenbedingungen. Das Schwierige war, dass diese mir nicht offenkundig waren. Während in meinem Elternhaus vieles klar war, änderte sich dies in der «Freiheit».

Auf Klarheit folgte Unsicherheit – und damit auch die Frage, was mir selbst gut tut.

Sichtweise auf die ganze Nachbarschaft

Natürlich konnte ich so tun, als wäre ich der einzige Mensch in diesem Wohnblock, und in voller Lautstärke Musik laufen lassen. Doch alles hat Folgen. Und ich liebte meinen «Fuchsbau». Den ich bestimmt besser geniessen konnte, wenn im ganzen Block eine gute Stimmung herrschte. Kommt dazu, dass das, was ich den Nachbarn einfach so zumuten würde, ich bei anderen ja auch nicht mag …

Unser Innenleben beeinflusst unsere Freiheit

Während ich mich mein Leben lang in Freiheit bewegen konnte, war Nelson Mandela über 27 Jahre in politischer Gefangenschaft. Für ihn war Freiheit auch eine Frage des Innenlebens und der Beziehung zu seinen Mitmenschen. Und des Friedens mit seiner eigenen Geschichte.

Das ist die wohl wichtigste Grundvoraussetzung, damit sich Freiheit wirklich entfalten kann.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 7.9.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Leben gestalten

Gefangen in der Freiheit

Coachingimpuls: Gefangen in der Freiheit

«Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.»

Eigenverantwortung wahrnehmen

Verantwortung sollten wir nicht abdelegieren!

«Die grösste Gefahr für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anderes ihn rettet.» Als Menschen neigen wir dazu, Verantwortung zu delegieren.

Überzeugungen leben (können)

Überzeugung überzeugend leben, Verantwortung wahrnehmen

«Nicht das Amt ehrt den Mann, sondern der Mann ehrt das Amt.» Was gelebte Überzeugung ausmacht und wie sie sich zeigt.

Historisches Lexikon der Schweiz: Historische Erklärung des Begriffs «Freiheit»

Historisches Lexikon der Schweiz: Historische Erklärung des Begriffs «Freiheit»

Freiheit ist ein positiv besetzter Grundbegriff der Philosophie, der Theologie, der Politik und des Rechts. Spannender Artikel über die Bedeutung von «Freiheit» in der Geschichte.

Was ist Freiheit? Erklärvideo von Andreas Lorson, Ethik-, Philosophie- und Musiklehrer

Was ist Freiheit? Erklärvideo von Andreas Lorson, Ethik-, Philosophie- und Musiklehrer

Erläuterung der philosophischen Konzeption des Freiheitsbegriffs. Kurzes Video auf YouTube.com

Spuren hinterlassen

Persönlichkeitsentwicklung: Leben gestalten, Spuren hinterlassen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.
«Für alle Genres gilt: nicht kopieren, sondern anders sein. Am Ende des Tages zählt es, eigene Fussspuren zu hinterlassen und nicht in denen anderer zu wandeln.»

Das Enneagramm

Persönlichkeitsentwicklung mit dem Enneagramm - sich und andere besser verstehen, anders reagieren und versteckte Kompetenzen erkennen können.

Hier mehr über das Enneagramm erfaharen

«Für alle Genres gilt: nicht kopieren, sondern anders sein. Am Ende des Tages zählt es, eigene Fussspuren zu hinterlassen und nicht in denen anderer zu wandeln.»

Manfred Voss, Fotograf

Für den deutschen Fotografen Manfred Voss ist Anderssein wichtig. Denn er weiss, um in der Masse aufzufallen, braucht es Originalität. Wir leben in einem Zeitalter, in dem dank Smartphones überall fotografiert und dank Künstlicher Intelligenz Fotos auch am PC generiert werden können. Es ist die Zeit der Masse – und oft der Ausdruckslosigkeit.

Weil wir den Kontakt zu uns selbst verloren haben…

Was macht uns aus?

Es gibt Fragen, die wir uns unbedingt stellen sollten. Fragen wie: Was macht mich aus? Was will ich erreichen? Was ist meine Lebensaufgabe? Wo will ich hin? Diese Fragen können wir nur beantworten, wenn wir bereit sind, uns mit unserer Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Wenn wir eine offene Haltung für unsere Lebensgeschichte haben. Bereit, herauszufinden, wo unsere Interessen, unsere Begabungen und unsere Themen liegen.

Und so wird auch unsere Wahrnehmung anders.

In der Folge treten wir aus der Masse heraus. Verlieren vielleicht «Freundschaften» und/oder schaffen neue, tiefere Beziehungen.

Bereit für einzigartige Momente?

Fotografen wissen: Eine Landschaft ist nur in dem einen Moment so, wie sie ist. In den wenigsten Fällen kann sie «umgebaut» werden. Heisst: Wir selbst müssen entweder schnell sein, Veränderungen erahnen oder geduldig warten können. Nichts geht ohne Risiko. Zum Beispiel: Dass wir den schönsten Moment verpassen.

Auf das Aussen haben wir wenig Einfluss, auf das Innen schon

Wir haben die Wahl, uns dorthin zu begeben, wo alle andern auch schon sind. Damit wird unser Bild selten einzigartig und geht in der Masse unter. Anders ist es, wenn wir auf unsere innere Landschaft achten. Und so unserem Bild zu einer einzigartigen Sprache verhelfen.

Mit der inneren Landschaft gestalten

Was ist uns persönlich wichtig? Ist es nur die romatische Stimmung, wenn die Sonne untergeht? Oder wollen wir Gegensätze aufzeigen? Einen Sonnenuntergang aus dem tiefsten Ghetto heraus? Mit hungernden Kindern? Wollen wir unseren langsam absterbenden Wald im Licht der untergehenden Sonne darstellen? Was will unser Inneres?

Wenn Sie sich solche Fragen stellen, sind Sie auf gutem Weg zu auffallender Einzigartigkeit …

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 1.9.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Fussabdrücke hinterlassen Spuren

Coachingimpuls: Bewusster Leben - zu fuss gehen

«Nur wo du zu Fuss warst, bist du auch wirklich gewesen.» In einer ausgefüllten und schnelllebigen Zeit müssen wir fokussierter arbeiten.

Erfüllung spüren

Erfüllung spüren: Ist es wirklich deins?

«Ist dies tatsächlich Ihr eigenes Bild?». Warum uns Mitgestalten, Impulse weitergeben und Teil dieser Gesellschaft zu sein, guttun.

Spuren hinterlassen

Spuren von Liebe hinterlassen

«Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.» Spuren von Liebe hinterlassen. So schön und manchmal so unendlich schwer.

Mut-zur-Stille.de: «Spuren meines Lebens»

Kurzimpuls: Mut-zur-Stille.de - Spuren hinterlassen

Wohltuender Impuls zum Thema «Spuren meines Lebens».

SRF.ch: Spuren festhalten

SRF.ch: Spuren fotografisch festhalten - Beitrag auf SRF.ch

Fotograf Peter Klaunzer zeigt Verdingkinder. Ausbeutung, Misshandlung, Missbrauch. Der Liechtensteiner Fotograf bewahrt ein Stück Schweizer Geschichte vor dem Vergessen.

Antworten finden

Fragen sind wie Treibstoff, der uns vorantreibt

«Und sobald du die Antwort hast, ändert das Leben die Frage.» Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Und sobald du die Antwort hast, ändert das Leben die Frage.»

(Unbekannt)

Wie viele Fragen hat ein Mensch? Das ist wohl schwer zu beziffern. Je nach Herausforderungen, je nach Druck, je nach Komplexität einer Situation, je nach persönlicher Motivation etc. werden es mehr oder weniger sein. Und je mehr Antworten wir erhalten, desto mehr Fragen können daraus entstehen.

Fragen aushalten können

Unbeantwortete Fragen können schier unerträglich werden, wenn sie uns sehr nahe gehen. Wenn sie an unserem Fundament rütteln und uns den Boden unter den Füssen wegzuziehen drohen. Ohne Antwort kommen wir gefühlt nicht weiter und «hängen in der Luft».

Orientierung finden

Antworten auf Fragen helfen uns, uns zu orientieren. Es ist wie ein Bild, das wir malen. Mit jedem Pinselstrich, mit jeder Antwort werden Zusammenhänge aufgedeckt, können wir mehr verstehen und allmählich entsteht ein grosses Ganzes.

Nicht alle Fragen werden (sofort) beantwortet

Manche Fragestellungen brauchen länger. Vielleicht gibt es im Moment keine Antworten. Vielleicht müssen wir sie anders stellen. Oder loslassen. Um ihnen und uns mehr Zeit und Distanz zu geben. Damit sich auch die verborgenen, die weisen, die ehrlichen, die stillen und schüchternen Antworten melden können.

Vielleicht tauchen dank der Distanz, dank dem aushalten Können Nuancen auf, die uns näher zur Wahrheit führen. Vielleicht erkennen wir plötzlich, dass sich einige Fragen schon von selbst beantwortet haben und daraus neue, weiterführende entstehen.

Unbeantwortete Fragen treiben uns voran

Unbeantwortete Fragen kennen wir nicht nur in unserem Alltag, sondern auch aus der Literatur. Wie viele Geschichten handeln von Menschen, die Fragen nachgehen, die ihnen keine Ruhe lassen. Oft liegen ihnen der Gerechtigkeitssinn zu Grunde. Die Protagonisten setzen alle Hebel in Bewegung, um Antworten zu erhalten.

Fragen sind wie Treibstoff. Sie sorgen dafür, dass wir uns immer wieder aufmachen – und an ihnen wachsen können. Fragen geben unserer Persönlichkeit Schub.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 24.8.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Orientierung: auf der Suche nach Sinn und glaubwürdigen Werten

Lebenssinn finden: Auf der Suche nach glaubwürdigen Werten

Ein Impuls für Menschen, die ahnen, dass es noch mehr gibt und Tipps, wie wir mit persönlichen Werten Sinnkrisen überwinden können.

Mut zum Loslassen

Coaching-Impuls: Mut zum Aufgeben und Loslassen

«Einen Weg wählen bedeutet andere Wege aufgeben.» In einer Welt, wo die Produktionsfähigkeit um des Gewinns Willen immer mehr gesteigert wird, sind wir oft überfordert. Umdenken und abgrenzen ist angesagt.

Fragen tragen

Fragen tragen und treiben uns in die Handlung.

«Nicht die Antwort sorgt für die Erleuchtung, sondern die Frage.» Fragen beleben und schaffen wertvolle Begegnungen in bestehenden und neuen Beziehungen.

Die Fragen anders stellen

Die Fragen anders stellen

«Man hört nur die Fragen, auf welche man im Stande ist, eine Antwort zu finden.» Um Lösungen zu finden, müssen wir Fragen manchmal anders stellen.

Wie realistische Ziele uns zu uns selbst führen

Coachingimpuls zum Thema: Langsamer, tiefer, ehrlicher: Wie realistische Ziele uns zu uns selbst führen

«Es gibt für alle Herausforderungen einen nächsten Schritt.» Wie realistische Ziele uns wohltun und motivieren.

Muster durchbrechen

Lebensmuster durchbrechen fühlt sich manchmal falsch an

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder. «Muster durchbrechen fühlt sich falsch an. Also liege ich richtig.» Festgefahrene Gewohnheiten zu durchbrechen, braucht Zeit und viel Geduld mit sich selbst.

«Muster durchbrechen fühlt sich falsch an. Also liege ich richtig.»

N.N.

Wir alle haben unsere Lebensmuster. Wir entwickeln sie in der Kindheit und orientieren uns manchmal noch jahrzehntelang später danach. Dabei blenden wir aus, dass wir längst erwachsen sind – und die Bedingungen auch nicht mehr dieselben.

Was war, darf auch mal vorbei sein oder ergänzt werden.

Auch gesellschaftliche Veränderung erfordern Veränderungen in der Gesetzgebung

Der Krimi «Vor dem Tod sind alle gleich» des englischen Historikers Peter Tremayne spielt im 7ten Jahrhundert in Irland. Zu dieser Zeit wurde das Rechtssystem nicht als statisch betrachtet. «Alle drei Jahre kamen die Rechtsgelehrten und Richter beim Fest von Tara zusammen und prüften und verbesserten die Gesetze entsprechend der sich veränderten Gesellschaft und Bedürfnisse.» Diese Handhabe tut auch unseren Lebensmustern gut!

Eine regelmässige Überprüfung der eigenen Muster verhindert, dass wir denken und handeln wie in Kindertagen.

Lebensmuster

Gewohnheiten vermitteln uns Sicherheit bzw. wir deuten sie so. Wenn wir uns jedoch persönlich entwickeln wollen, nehmen wir sie am besten einmal etwas unter die Lupe.

Ecken Sie in zwischenmenschlichen Beziehungen andauernd an? Trauen Sie sich wenig zu oder verausgaben sich bis zum Burnout? Dann könnte eine Veränderung nicht schaden!

Muster sind hartnäckig

Lebensmuster schwirren nicht nur in unseren – unterschwelligen – Gedanken herum, sie sitzen uns auch «in den Knochen». Das macht Veränderung schwierig. Erst einmal geht es darum, solche Muster zu erkennen, um sie dann nach und nach durchbrechen zu können. Manchmal muss man etwas infrage stellen, was für uns und auch für unser soziales Umfeld jahrelang selbstverständlich war.

Gegenteiliges Handeln einüben

Vielleicht erkennen wir etwas, was uns in der Kindheit zwar half, über die Runden zu kommen, uns unterdessen jedoch ziemlich schadet. Ein Verhalten, das verhindert, dass wir im privaten oder beruflichen Umfeld – oder mit uns selbst – klarkommen.

Dann ginge es darum, nach und nach ein gegenteiliges Handeln einzuüben. Vielleicht – sogar ziemlich sicher – fühlt sich eine neue Handlungsweise im ersten Moment nicht gut an. Was tief sitzt, muss erst neu «überschrieben» werden. Dazu brauchen wir die Bereitschaft, bewusst – und geduldig – gegenteilig zu handeln. Auch wenn unser ganzes Wesen bestimmt viele Gründe liefern wird, doch lieber beim Alten zu bleiben.

Diese Signale ein Zeichen, dass Veränderung angesagt ist.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 18.8.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Leben gestalten

Denken verändern. Zukunft entspannen.

Denken, offen ansprechen um Spannungen und Beziehungen zu klären

«Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.» Umdenken. Umhandeln. Umerleben. Umlösen …

Zukunft positiv gestalten

Zukunft gestalten mit positivem Denken

«Du kannst nicht negativ denken und Positives erwarten.» Wer von uns hat keine Wünsche, wie «es» sein sollte? Zeit, bewusster hinzusehen.

Sich selbst genügen

Selbstgenügsamkeit: Sich selbst genügen

«Ich habe vieles über das Leben gelernt, aber das Wertvollste war: Es geht weiter.» Wir geben alles, um alles zu erreichen und geben uns dabei selbst auf. Wirkliches Leben geht anders.

SRF.ch: Nur 11 Minuten mehr Schlaf – und das Herz profitiert

SRF.ch: Nur 11 Minuten mehr Schlaf – und das Herz profitiert

Nicht perfekt leben, sondern klug kombinieren: Schon Mini-Anpassungen bei Schlaf, Bewegung und Ernährung schützen uns. Artikel auf SRF.ch lesen.

ERF-Medien.ch: Kampf dem Perfektionismus

ERF-Medien.ch: Kampf dem Perfektionismus

Einen liebevollen und achtsamen Umgang mit sich selbst pflegen. Radiobeitrag auf ERF-Medien.ch.

Wahrheit und Wirklichkeit

Coaching-Impuls zu den Themen Wahrheit, Wirklichkeit, Wahrnehmung und Täuschung

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder. «Es ist nicht die Sonne, die untergeht, sondern die Erde, die sich dreht.»

«Das ist nicht die Sonne die untergeht, sondern die Erde die sich dreht.»

Tomte (Indipop Band aus Hamburg)

Dank Augenzeugen kann ein Ereignis, ein Unfall, ein Verbrechen etc. schneller erfasst, weitergegeben und geklärt werden. Wären da nicht diese unterschiedlichen Wahrnehmungen, die sowohl Chance wie auch Hindernis sein können. Die einen sahen es so, andere völlig anders. Wie soll man sich da orientieren können? Und was ist letztendlich wirklich geschehen?

Unsere Wahrnehmung

Unterschiedliche Wahrnehmungen kennen wir vom Sport (z. B. Fussball, VAR-Diskussionen), von Diskussionen im Freundeskreis bzw. in unseren Beziehungen. Was tun, wenn man genau weiss, man hat es nun mal so gesehen und nicht anders?!

Die gute Nachricht vorerst ist: Jeder hat aus seiner Sicht recht. Irgendwie. Wir müssen wissen, dass unsere Wahrnehmung nie ganz objektiv ist. Das Persönlichkeitsmodell Enneagramm spricht hier von «Leidenschaft» und «Fixierung», die unsere Denk- und Sichtweise stark beeinflussen. Wir schauen immer durch unsere spezifische Brille. In Stresssituationen kommt dieses Phänomen besonders zum Tragen.

Unsere Filter

Im Stress greifen wir auf unsere ganz alten Verhaltensmuster zurück. In meinem Fall (Enneagramm-Muster 7) bedeutet dies z. B. ein unreflektiertes Unterwegs-Sein und eine gewisse Unersättlichkeit. Aus dieser Leidenschaft resultiert meine Fixierung: Ich plane. Möglichst viel. Ohne es umzusetzen. Das wäre auch zu mühsam. Ich will einfach meine Optionen offenlegen. Und so kann ich in meiner eigenen Falle landen. Statt Qualität, generiere dann oft unbrauchbare Masse.

Jedes der neun Enneagramm-Muster hat seine eigenen blinden Flecken. Die 6, beispielsweise, lebt mit viel Angst, woraus zahlreiche Zweifel entstehen. Im unreflektierten Zustand.

Reflektieren

Reflektiere ich mich, kann aus meiner Leidenschaft eine Tugend werden. Die sogenannte Nüchternheit (= weniger ist mehr.) Und je mehr ich meine Fixierung «Planen» loslassen kann, wächst die Erkenntnis, Teil eines ganzen Universums zu sein (= Ich muss nicht alles wissen. Es muss nicht alles gesagt werden. Ich genüge.)

Beim Enneagramm-Muster 6 kann aus der Leidenschaft «Angst» die Tugend «Mut» werden und aus der Fixierung «Zweifel» kann Glaube und Vertrauen wachsen.

Das Geheimnis des Reflektierens – ob mit oder ohne Enneagramm – ist, dass wir plötzlich oder allmählich eine «andere Wahrheit» sehen.

Folgen

Solche Erkenntnisse sind für mich «heilige Momente». Heilige Momente haben den wunderschönen Vorteil, dass sie Beziehungen fördern, alte Konflikte fallen lassen und unserem Leben eine neue und ungeahnte Tiefe geben können.

Wenn wir das nächste Mal den Sonnenuntergang geniessen, erinnert uns dieses Bild vielleicht daran, dass wir nicht immer recht haben müssen und dass es andere – durchaus auch spannende – Wahrheiten gibt, die nicht von uns sein müssen.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 11.8.2026

Weiterführende Lesetipps zum Thema Wahrnehmung

Wahrnehmung fördern

Bewusstsein fördern, in die Entwicklungszone gehen

«Nur der Tag bricht an, für den wir wach sind.» Das Leben findet auch ausserhalb der Komfortzone statt.

Die eigene Wahrnehmung fördern

Regen zum Beispiel als Gestaltungselement wahrnehmen

«Some people feel the rain, others just get wet». Manche Menschen spüren den Regen, andere werden einfach nass. Wie wir Lebensqualität durch eine veränderte Wahrnehmung steuern können.

Gegensätzliche Wirklichkeiten

Andere Kultur, andere Denkweisen und Wirklichkeiten

«Wer mit den Augen eines anderen sehen, mit den Ohren eines anderen hören und mit dem Herzen eines anderen fühlen kann, der zeichnet sich durch Gemeinschaftsgefühl aus.» Die eigene und andere Wirklichkeiten erkennen, löst Blockaden und verbindet.

3sat.de: Was ist eigentlich Wahrheit?

Was ist eigentlich Wahrheit? Ein Beitrag von 3sat.de.

Die Frage nach der Wahrheit gehört zu den zentralen Problemen der Philosophie und wurde von den verschiedensten Denkern unterschiedlich beantwortet.

Sogenannte Gegenwart / Fake-News : Was ist Wahrheit?

Zeit.de: Podcast: Was ist Wahrheit?

Podcast Die «sogenannte Gegenwart» zu den grössten aller denkbaren Fragen: Was ist Wahrheit?

Hürden überwinden

Coachingimpuls zum Thema Schwierigkeiten, Herausforderungen und Hürden überwinden.

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder. «Inmitten der Schwierigkeiten liegt die Möglichkeit.» Schwierigkeiten aushalten und nach Möglichkeiten suchen. Hier ein Beispiel eines beeindruckenden Menschen.

Inmitten der Schwierigkeiten liegt die Möglichkeit

Albert Einstein

Schwierigkeiten aushalten. Trotz aller Kraftlosigkeit und fehlender Perspektiven nach Möglichkeiten suchen. Ein Beispiel eines beeindruckenden Menschen, der sich in einer Situation befand, in der wohl viele von uns verzagen würden.

Geboren mit einem bösartigem Tumor

Ben Underwood wurde 1992 in Sacramento mit einem seltenen bösartigen Tumor, der vor allem Kinder betrifft, geboren. Dieser Tumor greift die Netzhaut an. Da er sich ohne Behandlung schnell ausbreitet, mussten die Ärzte Ben mit drei Jahren beide Augen entfernen.

Übertriebene Hilfsbereitschaft als Einschränkung

Seine Mutter erzählt, dass die oft übertriebene Hilfsbereitschaft der Leute ihn zusätzlich einschränkte. Sie hingegen liess ihn Treppenstufen hinauf- und hinunterspringen oder stelle ihn vor andere schwierige räumliche Aufgaben, was ihn verständlicherweise manchmal ziemlich wütend machte.

Die Möglichkeiten entdecken

Mit 4 Jahren begann Ben, sich anzupassen. Er benutzte Zunge und Gaumen wie ein Schlaginstrument. Damit fand er einen Weg, wie er über seine Ohren «sehen» konnte. Durch intuitives Experimentieren lernte er, Schnalzgeräusche, die von der Welt um ihn herum abprallten und zu ihm zurückkamen, zu interpretieren. Auf diese Weise entstand eine akustische Landschaft.

Erste Erfolge

Als er in den Kindergarten kam, war er in der Lage, sich mit grosser Sicherheit zu orientieren. Er konnte ein geparktes Auto von einem geparkten Laster unterscheiden. Auch eine Nachbarin, die 5 Häuser weiter auf dem Gehsteig ging, erkannte er am Klappern ihrer Sandalen.

Beeindruckend!

Seine Echoortung war ähnlich wie das Navigationssystem von Fledermäusen. Ben fuhr in seinem Viertel Fahrrad, spielte Basketball und Theterball. Beim Videospielen schlug er sogar seinen Bruder, indem er lernte, die unterschiedlichen Geräusche zu deuten.

Herausforderungen des sozialen Umfelds

Im Gegensatz zu seiner Mutter, wollte sein Lehrer nicht, dass Ben auf dem Klettergerüst spielte. Der Studienberater fand, Ben müsse einen Blindenstock benutzen, doch der weigerte sich.

Das Ende? Nein!

Mit 16 Jahren erlag Ben seinem Krebsleiden. Viel zu jung. Und doch hat er in seinem Leben enorm viel erreicht. (Aus «Anders sehen» – Beau Lotto)

Wer Bens Geschichte kennt, kann ihn unmöglich vergessen, obwohl man ihn nie persönlich gekannt hat.

© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 3.8.2026

Kurzportrait von Ben Underwood auf YouTube.com ansehen

Weiterführende Tipps zum Thema Leben gestalten

Offen sein und bleiben

Coachingimpuls zum Thema offen sein und bleiben

«Es geht nicht an, Menschen in Ecken zu schieben, in denen sie und ihre Probleme übersehen werden.» Wie Offenheit tiefe Begegnungen ermöglicht.

Hürden abbauen

Coachingimpuls: Hürden abbauen, dank gesunder Selbstreflexion

«In vertrauten Beziehungen gibt man immer dem anderen die Schuld.» Durch Reflexion die eigene Sichtweise anpassen und so ein besseres Weitergehen finden.

«Starke» Menschen

Was sind starke Menschen?

«Wer stark ist, kann sich erlauben, leise zu sprechen.» Was ist ein starker Mensch? Was macht ihn aus? Zeit, mit Klischees aufzuräumen.

Fliegen lernen – ja, du kannst!

Coachingimpuls: Vom Mut fliegen zu lernen

«Du kannst fliegen, ja, du kannst! Lass den Wind von vorne wehn. Breite die Flügel, du wirst sehn: Du kannst fliegen, ja, du kannst!» Von Träumen, die trotz Widerständen Wirklichkeit geworden sind.

SRF.ch: en Coronagraben überwinden - Warum der Coronaskeptiker und ich Freunde bleiben

en Coronagraben überwinden - Warum der Coronaskeptiker und ich Freunde bleiben

Er Massnahmengegner – sie nicht: Die Freundschaft zwischen Brüni und «Input»-Autorin Beatrice Gmünder wurde während der Pandemie auf den Prüfstand gestellt.

Erfüllt leben

Coaching-Impuls: Erfüllt leben mit vollem Terminkalender.

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.
«Ein voller Terminkalender ist noch lange kein erfülltes Leben.» Ein Plädoyer für ein erfülltes Leben – trotz vollem Terminkalender.

Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäss zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.

Aristophanes (446 - 386 v. Chr) war ein griechischer Komödiendichter im antiken Athen. 

Blicke ich zurück auf meine Ausbildungen und ordne sie nach «Abfüllen» oder «Feuer», so kann ich klar unterscheiden. Diejenigen, die in mir etwas bewirkt haben, wurden mir mit dem nötigen Fachwissen vermittelt – und auch mit Herz und Perspektiven.

Entwicklung geschieht über Interaktionen. Über Feedbacks. Austausch. Ehrlichkeit.. Manchmal auch über Konflikte.

Cirka 2002 nahm ich an einer IT-Schulung teil. Mein Vorgesetzter hatte mir im Vorfeld geraten, ich solle mich wehren, falls die Schulung nicht gut sei. Es sei schliesslich einzigartige Lebenszeit. (Und Geld, das er mich investierte). Mit diesem Rat zog ich also los.

Der Referent war fachlich sehr fundiert, hatte aber die Eigenschaft, immer leiser zu sprechen. Ich und auch zwei andere Teilnehmer hatten ihn mehrmals darauf aufmerksam gemacht. Am Ende erhielten die, die sich gemeldet hatten (…), einen Preisnachlass. Womit jedoch das eigentliche Problem – das fehlende Entfachen eines Feuers für die Materie – nicht gelöst war.

Bei einer früheren Ausbildung, hatte ich mir selbst von Anfang an vorgenommen, aktiv am Unterricht teilzunehmen. Und so stellte ich bei Unsicherheiten Frage um Frage und spürte, wie auch die anderen plötzlich aktiver wurden. Der Unterricht war sehr spannend und hinterliess in mir viele gute Erinnerungen.

Eine Welt, in der wir mit zahlreichen Informationen «abgefüllt» werden, kann uns innerlich verbrennen und eine grosse Leere hinterlassen. Hier ist Akzeptanz fehl ab Platz.

Bildung soll nicht einfach abfüllen, sie soll etwas in uns in Gang bringen. Am besten ein inneres, emotionales Feuer.

Wir selbst haben viele Möglichkeiten, Infos und Feuer zu regulieren. Nachrichten gezielt aussuchen. Uns nicht einfach versengen oder abfackeln lassen. Für uns einstehen. So können aus unendlich vielen Chancen nachhaltige Perspektiven entstehen.

Weiterführende Lesetipps zum Thema Leben gestalten

Uns selbst treu bleiben

Arbeiten im Pflegeberuf: Sich selbst treu bleiben, Vision leben

«Es ist nicht wirklich wichtig, was du im Leben an Geld und Gut erreichst. Wichtig ist, dass du deinen eigenen Weg mit Haltung gehst, dass du dir selbst mit reinem Gewissen in die Augen schauen kannst.» Uns selbst treu zu bleiben, mag uns einiges kosten. Doch der Gewinn lohnt sich. Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Sich der eigenen Stärken bewusst werden

Stärken aktivieren. Stärken entdecken. Mutig vorangehen.

«Man verliert niemals seine Stärke. Manchmal vergisst man nur, dass man sie hat.» Stärken helfen uns, Herausforderungen zu meistern. Wie schade nur, dass wir sie manchmal schlichtweg vergessen …. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Die Stärke aller Stärken

Stärken geben uns Kraft

«Man verliert niemals seine Stärke. Manchmal vergisst man nur, dass man sie hat.» Stärken helfen uns, Herausforderungen zu meistern. Wie schade nur, dass wir sie manchmal schlichtweg vergessen …. Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.

Wer bin ich? Antworten finden mit dem Enneagramm.

Wer bin ich eigentlich? Antworden finden mit dem Enneagarmm

Wer bin ich? Das ist eine wichtige Frage, wenn nicht die wichtigste überhaupt. Wenn alles einigermassen gut läuft, finden wir das im Lauf unserer Kindheit und Jugend ganz automatisch heraus. Aufgrund unserer Neugier und durch unsere unzähligen kleinen und grossen Erfolge und Niederlagen. So werden wir uns unserer selbst bewusst. Entwickeln Selbstbewusstsein. Doch wo läuft schon alles gut!? Vielleicht ist es an der Zeit, dass Sie sich einmal ganz konkret zu beantworten suchen: Wie ticke ich eigentlich? Was genau macht mich aus? Dabei kann das Enneagramm ein wertvoller Spiegel sein. Erfahren Sie mehr in diesem Artikel. Artikel auf Christliche-Lebensberatung.ch.

Überzeugungen leben (können)

Überzeugung überzeugend leben, Verantwortung wahrnehmen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Nicht das Amt ehrt den Mann, sondern der Mann ehrt das Amt.» Wie sich gelebte Überzeugung zeigt und was sie ausmacht.

Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?

Vincent van Gogh (1853-1890), niederländischer Maler und Zeichner

Wenn ich ein Zitat für den Anstubser aussuche, höre ich auf mein Bauchgefühl. Was spricht mich an? «Mut, zu riskieren» hat entsprechende Signale ausgelöst.

Ein Blick auf unsere Gesellschaft und die momentanen Entwicklungen zeigt viele Herausforderungen – bestehende und solche, die auf uns zukommen werden.

So rechnen Fachleute in etwa 10 Jahren von bis zu 70 Prozent Arbeitslosen. Sie gehen davon aus, dass die Künstliche Intelligenz viele Berufstätige ersetzen wird.

Erste Ideen, wie diese Menschen dann ihre Zeit verbringen und wovon sie leben sollen, sind vorhanden. Es gibt ein Grundeinkommen das zudem verpflichtet, sich eine gewisse Zeit pro Woche sozial zu engagieren.

Die Idee klingt schon mal gut. Wie es dann sein wird, werden wir sehen.

Es ist eine gesellschaftliche Transformation im Gang, wie wir sie bis anhin nicht erlebt haben. Da sind natürlich viele Fragen offen. Für einen umfassenden Einsatz von KI sind zuverlässige Stromquellen, sogenannte Metalle der seltenen Erden und andere Rohstoffe etc. notwendig. Gleichzeitig werden diese Quellen unter anderem durch den Klimawandel unsicherer.

Da sind Grenzen und viele Unsicherheiten.

Solche Herausforderungen erfordern Offenheit und Mut. Mut, das eine zu tun und das andere nicht zu lassen?!

Riskieren und pflegen. Gegenwart und Zukunft verbinden. Auf das zählen können, was in uns und das mitbestimmen, was vor uns liegt. Werte und Herausforderungen.

Dabei sein. Mitgestalten. Aufmerksam sein, etwas wagen und sich selbst treu bleiben.

Es ist unsere Zukunft. Persönlich und gesellschaftlich.

Zeit, besonnen mutig zu sein. 🙂

Weiterführende Lesetipps

Vom Mut, unperfekt zu handeln

Entscheidungen treffen und vom Mut, unperfekt zu handeln

«Wer versucht, sich immer alle Türen offen zu halten, wird sein Leben auf dem Flur verbringen.» Entscheidungen mögen noch so schwierig sein, sie können uns auch enorm entlasten. Ganzen Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

Psychologie-Heute.de: Über Mut

Was bedeutet mutig sein? Und wovon hängt es ab, ob jemand Mut zeigt?

Wir sprechen oft davon, dass jemand mutig ist. Doch was bedeutet das genau? Und wovon hängt es ab, ob jemand Mut zeigt? Spannender Artikel zum Thema Mut auf Psychologie-Heute.de.

Mut zum Aussteigen

Coachingimpuls: Sunk Cost Fallacy und der Mut trotzdem auszusteigen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Wenn du im falschen Zug sitzt, steig am nächsten Bahnhof aus. Je länger du zum Aussteigen brauchst, desto teurer wird die Rückfahrt.» Bei einer Zugfahrt völlig logisch – doch was bedeutet das im übertragenen Sinn? Sofort reagieren, auch wenn man vielleicht schon so viel investiert hat ...?

Wenn du in den falschen Zug steigst, steig am nächsten Bahnhof aus. Je länger du zum Aussteigen brauchst, desto teurer wird die Rückfahrt.

Japanische Legende

«Einspruch!» lautet ein Buchtitel der österreichischen Journalistin und Publizistin Ingrid Brodnig. Darin geht es um Fake News, also absichtliche Falschinformationen. Wie wir diese erkennen, wie reagieren und darauf achten können, nicht «hereinzufallen». Und kennen Sie den Begriff «Sunk Cost Fallacy»?

Dabei geht es um unser Engagement für ein Projekt oder eine Überzeugung. Wir haben bereits viel Zeit und Geld investiert. Haben uns öffentlich klar zu einer Sache bekannt. Vielleicht auch emotional alles gegeben. Und irgendwann trifft uns die Erkenntnis, dass wir falsch liegen. Das ist hart! Und doch ist da etwas, das uns trotz dieses Bewusstseins blockiert.

Wir haben Angst, unser Gesicht zu verlieren und glauben, Aussteigen sei keine Option.

Und so bleiben wir lieber im falschen Zug sitzen. Im Gepäck eine ganze Liste von Argumenten, die wir so hindrehen, dass es passt. Wenn nur dieses elende Bauchgefühl nicht wäre.

Aussteigen, weil die Rückfahrt immer teurer wird.

Das Gesicht zu «verlieren», kann auch bedeuten, dass man ein anderes gewinnt. Das ehrliche, authentische, wahrhaftige.

Das wirkt befreiend.

Klare Signale sorgen für klare Verhältnisse. Die eigene Bestimmung erkennen und leben schenkt Kraft und Lebendigkeit.

Ein klarer Gewinn!

Weiterführende Tipps

Es darf sein …

Coachingimpuls: Vergangenheit darf so sein, wie sie ist.

«Mit dem Wissen von heute hätte ich gestern andere Fehler gemacht.» Gewisse Dinge hätten wir im Rückblick gerne anders gemacht. Wer kennt diese Gedanken nicht? Doch wäre «anders» wirklich besser gewesen? Ganzen Impuls auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch lesen.

brodnig.org: Bücher von Ingrid Brodning

Bücher von Ingrid Brodning

Die Bücher von Ingrid Brodnig gehen auf die Debattenkultur im Internet und ausserhalb ein und beleuchten die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Mehr lesen auf brodnig.org.

Sich zeigen dürfen

Coachingimpuls: Sich authentisch zeigen dürfen

Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.

«Es gehört Mut dazu, sich so zeigen zu wollen, wie man in Wahrheit ist.» Authentisch sein und sich zeigen dürfen, wie man ist? Ja. Weil Echtsein und Echtheit Klarheit schafft und uns allen gut tut.

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