«Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.» Können wir in dieser Gesellschaft einen Beitrag leisten? Ist unsere Sicht wichtig? Ja!
Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.
Robert Bresson, französischer Filmregisseur
Immer wieder höre ich in Gesprächen, was Menschen alles nicht gut finden. Sie trauen sich jedoch nicht, dies öffentlich zu äussern. Zu gross sind die Scham und die Angst davor, etwas Falsches zu sagen oder falsch verstanden und an den Pranger gestellt zu werden.
Gerade in sozialen Medien herrschen teilweise raue Sitten. Wenn ich in Online-Medien Kommentare lese, mit denen ich nicht einverstanden bin, kann es schnell mal sein, dass ich dann rigoros meinen eigenen Standpunkt vertrete und einfach recht haben will. Genau das möchte ich jedoch vermeiden.
Damit mir das nicht passieren soll, habe ich einen kleinen Trick:
Ich stelle mir folgende Fragen:
- Was hat meine Meinung mit mir selbst zu tun?
- Was ist das eigentliche Ziel eines Artikels, bzw. einer anderen Meinung?
- Ist meine Sichtweise ergänzend oder belehrend?
Nach diesen drei Fragen habe ich
- wieder etwas gelernt, 😉
- möglicherweise keinen Bedarf mehr an «Korrektur» von anderen Meinungen oder
- meine echt guten Impulse herausgefiltert.
Letztere sind dann die, die ich veröffentliche. Das ist schlussendlich viel weniger, als ich im ersten Moment — ausgelöst durch Erinnerungen, dem Bedürfnis nach Gerechtigkeit etc. — eigentlich kundtun möchte.
Hier ist weniger eindeutig mehr!
In einer Zeit, wo wir unzählige Kanäle für die Veröffentlichung unserer Meinung zur Verfügung haben, ist es wichtig, die richtigen Akzente zu setzen. Unser Zitatgeber hat dies auch getan. Wikipedia.org schreibt:
«Robert Bresson war ein französischer Filmregisseur, der vor allem für seine minimalistischen Filme bekannt war und zu den angesehensten und herausragenden französischen Filmemachern des 20. Jahrhunderts gehört, obwohl er in seiner langen Karriere nur dreizehn Spielfilme schuf.»
Mach sichtbar, was ohne dich vielleicht nie wahrgenommen würde. Und zwar dann, wenn es dir möglich ist.
Nicht mehr. Nicht weniger.
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