«Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich sein möchte, wenn ich erwachsen bin. Ich schrieb glücklich hin. Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden habe, und ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden haben.» Am Ende des Jahres ist es Zeit, auszumisten und mehr Klarheit für unser Leben zu erhalten.
Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich sein möchte, wenn ich erwachsen bin. Ich schrieb glücklich hin. Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden habe, und ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden haben.
John Lennon (1940-1980), britischer Musiker und Friedensaktivist
Am Ende eines Jahres nehme ich mir jeweils bewusst Zeit, um meine Korrespondenz, Bilder und andere Dateien auf dem Smartphone durchzusehen und auszumisten. Und dabei wird vieles gelöscht.
Während ich dies mache, merke ich immer mehr, wie das Wesentliche in meinem Leben sichtbar wird. Schritt für Schritt. Wie beim Zwiebelschälen. Die Würze des Lebens wird spürbar.
Kriterien für diese Aufräumaktion sind meine eigenen Werte.
Was ist mir wichtig und in was will ich in Zukunft investieren?
Vieles in meinen Ablagen summiert sich stressbedingt – weil oft die Zeit fehlt, es zu überprüfen. Still und heimlich sammelt sich so manches an und beeinflusst mich unbemerkt. Es verwirrt meinen Fokus.
Das Spannende: Mein Ausmisten bedeutet zwangsweise, auch zu reflektieren, warum ich meinte, diese Dinge oder Erlebnisse wären für mich wichtig.
Welche Werte haben mich in welcher Situation dazu geführt, etwas als bedeutsam einzustufen?
Dieser Prozess ist wichtig. Er sorgt dafür, dass ich wieder achtsamer und Werte orientierter unterwegs bin. Und je besser ich meine Überzeugung leben kann, desto glücklicher bin ich.
Ausmisten bedeutet, mein eigenes Leben und meine Bestimmung leben zu können.
Das ist nicht nur im Moment wichtig, sondern auch am Ende des Lebens.
Beim Fazit. Beim Loslassen.
Glücklichsein braucht Klarheit und Selbstwirksamkeit.
Damit wir unser Leben besser verstehen und gestalten können.
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