«Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?» Etwas riskieren kann bedeuten, finanziell arm zu sein, doch innerlich reich, wie uns eine Geschichte aufzeigt.
Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?
Vincent van Gogh, niederländischer Maler, Zeichner und Begründer der modernen Malerei
Den meisten von uns ist Vincent van Gogh als berühmter Maler bekannt. Seine Werke sind noch heute beeindruckend.
Was die wenigsten wissen, ist, dass er zu Lebzeiten nur ein Bild – nämlich «Der rote Weinberg» – verkaufen konnte. Dabei war van Gogh alles andere als untätig. In 10 Jahren soll er etwa 900 Bilder gemalt haben.
Nichts verkauft und doch leben können?
Wie ist das möglich? Van Gogh musste ja schliesslich für seinen Unterhalt aufkommen. Das Geheimnis ist schnell geklärt. Van Goghs jüngerer Bruder Theo war Kunsthändler und bezahlte ihm Monat für Monat Farbe, Leinwand und Miete.
Ein halbes Jahr nach seinem einzigen Verkauf verstarb Vincent van Gogh im Alter von nur 37 Jahren. Heute zahlen Sammler für seine Bilder dreistellige Millionenbeträge.
Er selbst hat davon keinen Gulden gesehen. Auch sein Bruder nicht, der nur ein Jahr später im Alter von 33 Jahren verstarb.
Die Ungerechtigkeiten des Lebens
Lasse ich diese Geschichte in mir nachhallen, komme ich unweigerlich zum Schluss, dass das Leben nicht gerecht ist. Halte ich diesen Gedanken etwas länger aus, erkenne ich auch, dass der Maler ja irgendwie auf eine andere Art reich war.
Offenbar konnte er Zeit seines Lebens seine Berufung leben und hatte einen Bruder, der seine Gabe erkannte und ihn unterstützte.
Vom Wert der gelebten Selbstwirksamkeit
Den Reichtum der erkannten und gelebten Berufung leben zu können, setze ich persönlich über den Besitz von viel Kapital – zumindest solange ich genug zum Leben habe. Gelebte Berufung ermöglicht es mir, selbstwirksam zu leben anstatt gelebt zu werden bzw. liefern zu müssen. Oder wie es bekannte Stars immer wieder erleben, dass sie als Menschen nicht mehr gefragt sind, sondern nur als Produkt – und sie so ihre eigene Identität verlieren.
Dieses Loslösen von kapitalorientiertem Reichtum schenkt mir viel mehr Freiheit und eigene Gestaltungsmöglichkeiten.
Berufung leben ist ein anderer Reichtum. Dabei geht es um uns. Um unsere Werte – und die sind finanziell unabhängig …
© coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, 21.9.2026
Weitere Coaching-Impulse zum Thema Persönlichkeitsentwicklung
Brennen oder verbrennen?
«Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäss zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.» Unsere Welt bietet uns unendlich viel Wissen. Das uns entweder innerlich verbrennen oder ein Feuer entfachen kann, eine Vision.
Echte Schönheit finden
«Obwohl wir die Welt bereisen auf der Suche nach der Schönheit, finden wir sie nicht, wenn wir sie nicht in uns tragen.» Wahre Schönheit ist viel näher als wir glauben.
«Ist es deins?»
«Es ist besser, in der Originalität zu scheitern, als in der Nachahmung erfolgreich zu sein.» Die eigene Originalität gibt dem Leben und Erfolg mehr Tiefe.
Berufung finden und leben
Berufung finden und leben - mit einem Coaching sich professionell begleiten lassen.
ERF Medien: Trotz Krebsdiagnose der Berufung nachgehen
2024 wird für Nadine Saxer zu einer weiteren Herausforderung: Kurz vor der Erntesaison wird bei Nadine Brustkrebs diagnostiziert. «Nach einer geplanten Routineuntersuchung musste ich mich plötzlich fragen, ob meine Lebenszeit gezählt ist».
Entscheidungen
Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.
«Normalerweise gibt es keine Entscheidungen, die hundertprozentig richtig oder falsch sind.» Wie gerne sehnen wir uns nach Klarheit in unseren Entscheidungen. Statt «richtig» oder «falsch» bietet uns das Leben meist «Freiheit» an … ;-)
Persönlichkeitsentwicklung mit dem Enneagramm - sich und andere besser verstehen, anders reagieren und versteckte Kompetenzen erkennen können.
Leben heute gestalten
Meine Coaching-Angebote im Überblick.
- Persönlichkeitsentwicklung, Coaching, Beratung mit dem Enneagramm
- Standortbestimmung
- Berufung finden
- sich beruflich selbstständig machen
- 50+ mit Perspektiven
Coachings sind auch online möglich.
Ich freue mich jeweils auf den Anstubser und lese ihn mit Interesse. Für einen Elternabend im Kindergarten konnte ich einen Teil von einem Newsletter einsetzen. Manchmal begleiten mich Anstubsergedanken auch durch die Woche und geben mir eine neue Sicht. Danke!