«Seine Aussage, die Realität sei weniger schlimm als die Fantasie, ging ihr nicht mehr aus dem Kopf.» Wie wir der «Angstautobahn» entfliehen und handlungsfähig bleiben oder werden können.
Seine Aussage, die Realität sei weniger schlimm als die Fantasie, ging ihr nicht mehr aus dem Kopf.
Aus «Schnee» von Yrsa Sigurdardóttir, vielfach ausgezeichnete isländische Bestsellerautorin
Ich bin ein Kopfmensch. In früheren Coachingimpulsen habe ich schon angedeutet, dass Gedanken kaum Grenzen kennen. Höchstleistungen, Lösungsansätze – und leider auch Katastrophen – sind im Kopfkino keine Seltenheit.
Kopfkino kann Stärke und Schwäche gleichzeitig bedeuten. Eine Stärke ist zum Beispiel, dass neue Lösungswege erarbeitet werden können. Eine Schwäche, dass Ängste überhand nehmen und uns bestimmen. Ersteres braucht einen gewissen Freiraum, letzteres nimmt ihn uns.
Unsere eigene Wahrheit – geprägt von unseren Erlebnissen und Deutungen – ist eine Art Auto, mit dem wir im Leben unterwegs sind. Und manchmal geraten wir auf die Angstautobahn, die keine Geschwindigkeitsbegrenzung kennt.
In besonders stressigen Momenten gilt es daher, rechtzeitig den nächsten Rastplatz anzusteuern.
Hier tanken wir unsere Wahrnehmung auf, die genügend Freiraum benötigt, damit sie reibungslos funktioniert.
Bewusste Wahrnehmung führt in die Gegenwart und damit in die Wirklichkeit.
Die Wirklichkeit ist real und somit besser begreifbar.
Die Wirklichkeit braucht Anerkennung. Sie braucht Akzeptanz. Ein «Es-ist-so». Darf sie genau so sein, ist auch ein «Es-ist-im-Moment-so» möglich.
Erste Türen, welche unsere Angst zugeschlagen hat, können wieder geöffnet werden.
In der Wirklichkeit können wir besser steuern und Selbstwirksamkeit wird (wieder) möglich.
Weiterführende Lesetipps
Wahrheit oder Wirklichkeit
Da war der Hund los. Augenzeugen berichten. Es ist ja möglich, alles zu filmen. Unverfälscht Augenzeuge sein: Rüberbringen, wie es wirklich ist. Ist das, was wir sehen und wahrnehmen, wirklich die Wirklichkeit oder einfach «unsere» Wahrheit? Ganzer Artikel auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.
SRF.ch: Sternstunde Philosophie - Wer seine Gefühle versteht, kann sie besser nutzen
Die einen haben Angst vor der Zukunft, die anderen treibt der Hass in den Krieg. Wie sollen wir mit unseren Gefühlen umgehen? Sich ihnen nicht einfach ausliefern, sondern sie mit kühlem Kopf beobachten, rät der Philosoph Dominik Perler. Ganzer TV-Sendung auf SRF.ch sehen.
Ausmisten, verarbeiten und Weichen neu stellen
Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.
«Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich sein möchte, wenn ich erwachsen bin. Ich schrieb glücklich hin. Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden habe, und ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden haben.» Am Ende des Jahres ist es Zeit, auszumisten und mehr Klarheit für unser Leben zu erhalten.
Leben heute gestalten
Meine Coaching-Angebote im Überblick.
- Persönlichkeitsentwicklung
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«Ich möchte Ihnen an dieser Stelle nochmals herzlich danken für Ihre bleibenden Impulse und Anregungen, welche mich bis heute begleiten.»