«Es ist, als trüge ich eine Notenpresse mit mir herum. Brauche ich Geld, male ich.» Druck fühlt sich für uns oft nicht gut an – und doch ist er immer wieder wichtig. Wie wir Startbedingungen verändern, unseren inneren Schweinehund überwinden und Motivation finden können.
Es ist, als trüge ich eine Notenpresse mit mir herum. Brauche ich Geld, male ich.
Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser (1928 – 2000), österreichischer Künstler
Wahrscheinlich kennen wir solche Situationen nur zu gut, wie Friedensreich Hundertwasser es hier schildert. Viele Dinge tun wir erst, wenn wir sie nicht mehr hinausschieben können.
Bei mir ist es so, dass ich meistens sehr motiviert bin – wenn ich einmal angefangen habe …
Vorher jedoch finde ich oft alle erdenklichen Gründe, um Unangenehmes möglichst zu umgehen. Dieser Automatismus hat nicht zwangsläuftig mit Faulheit zu tun, er kann auch ein Schutz sein, dass wir uns nicht überarbeiten, was in unserer hektischen Zeit ja schnell der Fall sein kann.
Bei mir geht es jedoch oft lediglich um den Anfang. Mich zu lösen von Bequemlichkeit, der morgendlichen Restmüdigkeit und den vielen Dingen, die ich auch noch tun möchte und sollte.
Irgendwann habe ich ein einen Trick herausgefunden, der mir den Start in die Pflicht erleichtert.
Den inneren Erlauber, einfach mal nur fünf bis zehn Minuten an einem der so gefürchteten ToDos zu arbeiten. Dann darf ich aufhören, wenn es nicht geht.
Doch meistens reicht das. Wenn ich angefangen habe, lande ich oft in einem Flow, bin glücklich und motiviert.
Viele unserer Vorbehalte lassen sich überwinden, indem wir ins Tun gehen. Eine Art physischen Apéro einnehmen, um den Appetit anzuregen. Und wie beim Essen, gilt auch bei der Arbeit: allzuviel ist ungesund!! Zwischen den Zeilen erahne ich, dass Hundertwasser dies genauso sah.
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- 50+ mit Perspektiven
Coachings per Telefon oder Skype sind möglich.
Ich freue mich jeweils auf den Anstubser und lese ihn mit Interesse. Für einen Elternabend im Kindergarten konnte ich einen Teil von einem Newsletter einsetzen. Manchmal begleiten mich Anstubsergedanken auch durch die Woche und geben mir eine neue Sicht. Danke!