«Wir sollten die Menschen nicht nach ihrer Spitzenleistung beurteilen, sondern nach der Entfernung, die sie von dem Punkt, an dem sie begonnen haben, zurückgelegt haben.» Eine faire Leistungsbeurteilung tut uns allen wohl – und wir können sie beeinflussen.
Wir sollten die Menschen nicht nach ihrer Spitzenleistung beurteilen, sondern nach der Entfernung, die sie von dem Punkt, an dem sie begonnen haben, zurückgelegt haben.
Henry Ward Beecher, amerikanischer Theologe
Leistung ist in unserer heutigen Zeit ein sehr wichtiger Begriff. Denn schliesslich wollen Geld und Ressourcen gut investiert sein.
Wir definieren Werte, damit wir wissen, ob eine erbrachte Leistung genügt. Um diese Vorgaben festzulegen, werden zahlreiche Daten gesammelt um zu sehen, wie schnell andere im Schnitt waren oder wie viel sie in einer gewissen Zeit erreicht haben.
Diese Vergleichswerte treiben die einen an, andere frustrieren und lähmen sie.
Diejenigen, die auf üppige Kraftreserven zugreifen können, leisten einen grossen Beitrag, um zu sehen, was möglich sein könnte. Und so werden Spitzenleistungen oft als anzustrebendes Ziel gesetzt. Für alle, notabene. Fakt ist: Solche unmenschliche Vergleiche behindern Gleichwertigkeit und können massiv stressen …
Bleibt die Tatsache, dass das Leistungsvermögen bei allen (!) Menschen anders ist.
Beecher schlägt vor, die Leistung nach dem Kriterium der Entfernung vom jeweiligen Startpunkt aus zu beurteilen.
Heisst im Grunde genommen individuell. Da, wo wir sind = Wissensstand, Leistungsstand, Erfahrungsstand etc.
Könnten wir diese Entfernung berücksichtigen, sähen der Medaillenspiegel und die Führungsetagen vielleicht anders aus.
Natürlich ist diese Individualität schwer messbar. Doch dieses Bild soll uns sensibilisieren. Für mehr Wertschätzung und Respekt. Wenn menschliche Grenzen berücksichtigt werden, wenn die da sein dürfen, steigt die Motivation.
Tipp: Wir können uns selbst mehr geben, als uns bewusst ist. Statt uns dauernd selbst zu kritisieren, können eigene Wertschätzung und Selbstrespekt Wunder wirken. Auch Eigenlob tut gut.
Ein wohlwollender Umgang mit uns selbst gebiert auch einen gut gesinnten Umgang mit unseren Mitmenschen …
Weitere Lesetipps zum Thema Leistung
Klickpause. Reflexionspause.
«Ich vermisse mein Prä-Internet Gehirn.» Wie war das doch damals? Was war anders? Welche Vorteile hatten wir? Zeit für eine Klickpause? Weiterlesen auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.
Es darf sein …
«Mit dem Wissen von heute hätte ich gestern andere Fehler gemacht.» Gewisse Dinge hätten wir im Rückblick gerne anders gemacht. Wer kennt diese Gedanken nicht?! Doch wäre «anders» wirklich besser gewesen? Weiterlesen auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.
Es kann auch anders sein!
«Nicht was wir sehen, wohl aber, wie wir sehen bestimmt den Wert des Gesehenen.» Wenn wir uns öffnen, ermöglichen wir Entwicklung. Weiterlesen auf Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch.
Erschöpfungsstudie: Sind wir alle ausgebrannt?
Laut einer Studie der CSS sind wir in der Schweiz so erschöpft wie noch nie. Da ergibt sich ein Spannungsfeld zwischen den Stimmen, die sagen, dass diese Generation verweichlicht ist und den Stimmen, die darauf beharren, dass dieses Thema endlich seinen Platz in der Gesellschaft finden muss. Weiterlesen auf ERF-Medien.ch.
Brennen oder verbrennen?
Der Anstubser von letzter Woche, hier als Reminder.
«Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäss zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.» Unsere Welt bietet uns unendlich viel Wissen. Das uns entweder innerlich verbrennen oder ein Feuer entfachen kann, eine Vision.
Leben heute gestalten
Meine Coaching-Angebote im Überblick.
- Persönlichkeitsentwicklung
- Standortbestimmung
- Berufung finden
- sich beruflich selbstständig machen
- 50+ mit Perspektiven
Coachings per Telefon oder Skype sind möglich.
«Möchte mich einfach einmal bedanken für die tollen «Anstubser» jede Woche. Gerade der gestrige Newsletter hat mich sehr bewegt! Bin gerade am «aufräumen» meines alten Lebens, nicht gerade einfach, aber zukunftsweisend.»