Wie wunderbar ist es, dass niemand einen einzigen Moment warten muss, bevor er anfängt, die Welt zu verbessern.
Anne Frank (1929–1945), Tagebuchautorin und Opfer des Holocaust
Dieses Zitat geht aus einer tragischen und zugleich äusserst berührenden Lebensgeschichte hervor.
Es stammt von Anne Frank, einer deutschen Jüdin, die dem Holocaust zum Opfer fiel. Und genau sie schreibt vom Mut, die Welt zu verbessern.
Was mir immer wieder auffällt, ist, dass es Menschen gibt, die auch in extrem schwierigen Zeiten und trotz lebensgefährlicher Umstände an das Gute und an die eigene Selbstwirksamkeit glauben.
Auch der österreichisch-jüdische Neurologe und Psychiater Viktor Frankl war im KZ. Er überlebte, schrieb das Buch «Trotzdem Ja zum Leben sagen» und gründete die Logotherapie.
Von beiden genannten Personen kommt mir grosse Ermutigung entgegen.
Sich einzubringen, auch wenn die äusseren Umstände noch so aussichtslos sind.
Dabei geht es nicht darum, diese Menschen zu kopieren, sondern sich zu überlegen, wo wir uns mit unseren Stärken gewinnbringend für das Gemeinwohl einsetzen können. Und sei das nur mit einem Kommentar auf einen Medienbericht, um auch noch eine andere Sichtweise darzustellen. Das als eine Möglichkeit von vielen.
Nichts zu sagen, lässt anderen Meinungen Raum.
Sich für das Gute einzusetzen, zeigt oft, dass wir mit unseren Sichtweisen nicht alleine sind.
Und wir sind wichtiger denn je!
Weiterführende Lesetipps
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Veronika schreibt, sie könne nicht schlafen. Ob ich schon wach sei. Sie sei auf dem Weg zu mir. Ja, das bin ich. Es blitzt und donnert und hört nicht auf. Ich zähle zwanzig, dreißig Blitze, einschlafen kann ich bei so einem Unwetter nicht mehr. Ich erinnere mich nicht, wann ich jemals schon so ein Gewitter erlebt habe. Gestern habe ich Veronika gebeten, in den frühen Morgenstunden auf meinen Sohn aufzupassen, während ich zu einem Interview nach Hamburg fahre. Wir sitzen auf dem Sofa und unterhalten uns auf Russisch. Ich erzähle ihr von meiner Angst, während des Sturms zu fahren. Von der tieferen Angst dahinter. Sie erzählt mir vom Ukraine-Krieg in ihrer Heimat und wie er ihr geholfen hat, alte Ängste loszulassen, aber auch neue ausgelöst hat. Ganzer Artikel auf einguterplan.de.
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