Verständlich erklären: Schritt für Schritt, damit wir verstehen

Karfreitag und Ostern verstehen können. Wie erklären?

«Und jetz? Bin i drus cho?» Diese Frage stelle ich mir immer wieder, wenn ich mir eine Story, ob visuell, audio oder als Buch, zu Gemüte geführt habe. Denn nichts ärgert mehr als beispielsweise ein Krimi, der nicht aufgeht.

«Jede Information, die sich an die Öffentlichkeit oder an betroffene Personen richtet, muss einfach und zugänglich sein. Sie muss prägnant und transparent sein sowie einfach und klar formuliert, insbesondere in Bezug auf Kinder.» Dieser Satz steht in einem Dokument des EDÖB (Eidg. Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter) zum Thema Datenschutzverordnung, die am 25. Mai im gesamten EU-Raum eintritt.

Das Datenschutzgesetz will Privatpersonen in Zukunft besser vor unangebrachten Datensammlungen – meist zu Werbezwecken – im Internet schützen. Mit diesem Gesetz beschäftige ich mich zurzeit.

«Und jetz? Bin i drus cho?» Diese Frage stelle ich mir auch hier dauernd. Dass Personen geschützt werden sollen, ist sehr unterstützenswert. Dass das Gesetz zum Beispiel Datensammlung auf «Vorrat» (Daten, die erfasst werden, aber keinen Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss haben und nur zur Nutzung zukünftiger Werbeaktionen dienen) verbietet, ist eine gute Sache. Das ist verständlich.

Doch Gesetze sind oft auch schwer verständlich. Unverständlich ist auch, dass Folgen von Datenschutzverstössen mit einer maximalen Geldbusse von 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes im vergangenen Geschäftsjahr bestraft werden können.

Verständlich? Nein. Definitiv nicht. Vor allem, weil der verantwortungsvolle Umgang von uns allen (also auch aller Privatpersonen) mit Daten im Internet mit keiner Silbe darin erwähnt, beziehungsweise berücksichtigt wird.

«Wie hätte ich euch denn sonst alle zusammenbringen sollen?»

Aus dem EDEKA-Werbespot #heimkommen

Zusammenbringen und gemeinsam Verantwortung tragen: Dazu braucht es viel Geduld, Ehrlichkeit und Transparenz. Bei komplexen Fragen brauchen wir vielleicht etwas länger. Wir brauchen Zwischenschritte, damit wir verstehen können. Denn wenn wir verstehen, können wir uns besser identifizieren und verantwortungsbewusster handeln. Gegenseitig.

Um Transparenz, Zusammenbringen und Verständlichkeit geht es zum Beispiel im EDEKA-Spot #heimkommen.

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