Starksein hat seine Geschichte

Was bedeutet es stark zu sein?
Starksein hat seine Geschichte

Was bedeutet Starksein? Die Büchershops sind voll mit Biographien von sogenannt starken Menschen. Doch was bedeutet Stärke und warum wollen wir starke Menschen? Sind nur andere stark und wir selbst haben Versagen gebucht?

Es liegt wohl in unserer Natur, dass wir uns Vorbilder wünschen und selbst gerne bewundert werden. Vorbilder leben uns vor, was möglich ist. Sie zeigen auf, dass manchmal selbst die unmöglichsten Dinge wahr werden können. Wenn man nur …

«Starke Menschen haben nie eine einfache Vergangenheit.»

Quelle: debeste.de

Ist man stark, wenn man viel Kraft hat und bewundert wird? Wenn man mit einer vollen Stimme gesegnet ist, und nur Pieps zu sagen braucht und schon hören einem alle zu?

«Ihr seid die wahren Helden» sang der deutsche Liedermacher Lutz Scheufler vor Jahren in einem Song. Gemeint waren damit schwache Menschen, die oft mit langwierigen Leiden zu kämpfen haben und mit ihrer Geduld uns Gesunden in so vielen Bereichen Vorbild sein können und sind.

Ist wahre Stärke letztendlich nicht eine Frage des Umgangs mit Schwäche?

Wenn man keine Kraft hat und sich zuerst mühsam und auf verschiedenen Wegen Gehör verschaffen muss? Akzeptieren, dass man vielleicht nur einen begrenzten Spielraum hat? Dass man sich selbst mit allem Drum und Dran annehmen kann? Dass man das gibt, was man hat?

Starksein bedeutet für mich im Moment, aus dem, was ich habe und kann, das Beste zu machen. Manchmal auf eigene Wünsche verzichten, bewusst zuhören, zu meinen Ängsten und Träumen stehen.

Dazu muss man einen Weg gehen. Wachsen. Auch mal sein Gesicht verlieren und ausgestellt sein. Etwas aushalten. Starksein kann einem so nahe gehen.

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