Seinen Platz einnehmen

Seinen Platz einnehmen Berufung finden.
Seinen Platz einnehmen. Zu sich stehen und Überzeugung leben.

«Ich nehme im Leben einen Platz ein…» dieser Satz ist bei mir hängen geblieben. Einen Platz einzunehmen heisst, Teil in einem System zu sein. Ich gehöre dazu. Ich habe eine Aufgabe und für die stehe ich ein. Sie gibt mir auch Lebenssinn.

Zum Lebenssinn gehört das Wissen, am «richtigen Ort» zu sein und «seinen Platz» einzunehmen. Das ist eine Lebensaufgabe. Wir entwickeln uns immer weiter. Was vor zwei Jahren richtig war, kann und darf heute infrage gestellt werden.

Haben wir uns getäuscht, als wir genau diesen Job angenommen hatten? Nein. Beziehungsweise ja, aber nur dann, wenn wir uns nicht überlegen, was wir für Kompetenzen erlernt und mitgenommen haben. Letztendlich hängt vieles von uns selbst ab – auch wie wir das Bisherige erlebt haben und wie wir es heute bewerten.

«Mein Ansatz im Leben heisst Bewegung.»

Alexander Pfab / Anna-Maria Rumitz

Obiges Zitat stammt aus dem Buch «Wer bin ich? Was treibt mich an? Das Enneagramm in 99 Fragen und Antworten» von Anna-Maria Rumitz und Alexander Pfab. Es zu lesen, kann Leben verändern. Das sage ich als Coach, der ich oft selbst nicht vor der eigenen Betriebsblindheit verschont werde. «Wie ich die Welt und mich selbst wahrnehme, ist auch bestimmt durch meine Persönlichkeit» schreiben die Autoren. Darum geht es. Denn die eigene Persönlichkeit zu erkennen und zu verstehen, bewegt. Nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Mitmenschen.

Es sind Tipps. Mehr nicht. Wertvoll werden sie in der Umsetzung. Dann, wenn es konkret wird. Wenn Bewegung in uns kommt. Von innen nach aussen.

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